Planung wird derzeit ausgearbeitet

KVG bekommt Büros im Hallenbad Ost: Sanierung startet Mitte 2017

So sah es im Inneren aus: Dieses Archivbild entstand im September 2013 im Hallenbad Ost. Bald werden die Becken wohl für neue Büroräume weichen.

Bettenhausen. In das seit Jahren brachliegende Hallenbad Ost soll die KVG mit Büros und kleineren Werkstätten einziehen.

Das teilte Norbert Witte, scheidender Geschäftsführer des städtischen KVV-Konzerns, mit. Damit bestätigte er einen entsprechenden Bericht unserer Zeitung. Sanierung und Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes sollen Mitte kommenden Jahres beginnen.

Die Flächen würden als Ersatz für ein bisher von der KVG genutztes Gebäude am Betriebshof Wilhelmshöhe gebraucht, das stark sanierungsbedürftig sei, sagte Witte. Dieses wolle man wegen zu hoher Instandsetzungskosten abreißen. Die Mitarbeiter der Bereiche Infrastruktur und Infrastruktur-Planung sollen deshalb an die Leipziger Straße ziehen. Neben Büros sollen in dem 1930er-Jahre-Bau auch Elektrowerkstätten und Lagerräume geschaffen werden.

Norbert Witte

Die Planung für Umbau und Sanierung des ehemaligen Hallenbads werde derzeit ausgearbeitet und soll bis Mitte 2017 fertig sein, sagte Witte, der Ende dieses Jahres in den Ruhestand geht. Der Umbau werde voraussichtlich ein Jahr dauern, sodass das Gebäude Mitte 2018 bezugsfertig sein soll. Zu den Kosten könne er noch keine genauen Angaben machen, sagte Witte.

Bei der Planung arbeite man mit dem Architekten Gotthard Fels zusammen, der die Immobilie zwischenzeitlich gekauft hatte. „Er hat ja bereits etliche Pläne vorbereitet“, sagte der KVV-Geschäftsführer. Wie berichtet, hatte Fels von einer vertraglich festgehaltenen Rücktrittsoption Gebrauch gemacht, weil seine Nutzungsvorhaben sich nicht realisieren ließen. 

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