Optische Aufwertung erwünscht

Mercedes investiert in seine Niederlassung in Bettenhausen

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Freut sich auf Neu- und Umbau: Mercedes-Benz-Niederlassungsleiter Detlef Barthelmes.

Kassel. Die Sandershäuser Straße in Bettenhausen steht vor neuer Blüte. Nicht nur, weil es für das Salzmann-Gebäude endlich einen Investor gibt, der dort bis zu 450 Wohnungen bauen will.

Auch der Stuttgarter Daimler-Konzern will kräftig in seine Mercedes-Benz-Niederlassung an der Ecke zur Dresdner Straße investieren und den bislang eher schmucklosen Bereich auch optisch aufwerten.

Wie Niederlassungsleiter Detlef Barthelmes im Gespräch mit der HNA mitteilte, soll die bestehende Bausubstanz energetisch saniert und um einen Anbau an das Hauptgebäude erweitert werden. Zu den Kosten kann Barthelmes zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen, wohl aber zum Start der Bauarbeiten. Die sollen im Werkstattbereich gegenüber dem Neuwagenverkauf bereits Anfang kommenden Jahres anlaufen. Der Neubau wird später angegangen. „Wir haben die Freigabe aus Stuttgart“, sagte Barthelmes. Derzeit werde an den Plänen gearbeitet.

Grund für Sanierung und Neubau ist nicht nur die Energie-Effizienz der in die Jahre gekommenen Gebäude, sondern vor allem auch die Kunden- und Mitarbeiterfreundlichkeit. Mit dem neuen Gebäudeteil soll der Gebrauchtwagenverkauf, der bislang räumlich getrennt im hinteren Teil des 110.000 Quadratmeter großen Areals angesiedelt ist, näher an den Neuwagenverkauf heranrücken. Damit sollen den Kunden, aber auch den Mitarbeitern lange Wege zwischen den beiden Bereichen erspart werden. Dasselbe gilt für den Werkstattbereich auf der anderen Seite der Sandershäuser Straße. Auch dort sollen die Abläufe dahingehend optimiert werden, dass lange Wege ausbleiben.

Wie berichtet, werden die Mercedes-Benz-Standorte Kassel, Lohfelden und Göttingen ab 1. Januar mit den bisherigen Niederlassungen Hannover und Braunschweig zur Vertriebsdirektion Mitte fusionieren. Barthelmes bleibt als Vertriebsdirektor und künftiger Nutzfahrzeug-Chef in Kassel. Mercedes-Benz beschäftigt in Kassel 280 und in Lohfelden und Göttingen je 100 Mitarbeiter. (jop)

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