11.000 Quadratmeter für Ausstellung, Service und Werkstatt

Vom Smart bis zum Maybach: Autohaus-Neubau mit Stern eröffnet

Die neue Ausstellungsfläche: Geschäftsführer Detlef Barthelmes (links) und Serviceleiter Alex Dades schwärmen von ihrer neuen Arbeitsstätte. Verkauf, Service, Werkstatt und Verwaltung sind nun unter einem Dach.
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Die neue Ausstellungsfläche: Geschäftsführer Detlef Barthelmes (links) und Serviceleiter Alex Dades schwärmen von ihrer neuen Arbeitsstätte. Verkauf, Service, Werkstatt und Verwaltung sind nun unter einem Dach.

Mehr als zehn Jahre wurde geplant, zwei Jahre lang wurde gebaut: An der Sandershäuser Straße in Kassel wurde das neue Emil-Frey-Autohaus eröffnet. Dort gibt es die Marken Mercedes-Benz und Smart.

Bettenhausen – Detlef Barthelmes kann seine Freude kaum verbergen: „Endlich ist unser lang ersehnter Neubau fertig“, sagt der Geschäftsführer des Emil-Frey-Autohauses, der ehemaligen Mercedes-Niederlassung an der Sandershäuser Straße. Nach mehr als zehnjähriger Planung und zwei Jahren Baustelle ist das neue Gebäude jetzt in vollem Betrieb. Unter einem Dach sind nun Ausstellung, Verkauf, Service, Werkstatt und Verwaltung vereint, angeboten werden die Marken Mercedes-Benz, Smart sowie die luxuriösen Produktreihen AMG und Maybach.

Herzstück ist die neue Ausstellungsfläche. Ein spezieller Boden sorgt dafür, dass es ruhig ist und kaum hallt. „Dieser Raum soll Ruhe ausstrahlen und zum Verweilen einladen“, sagt Service-Leiter Alex Dades. Die große Glasfassade lässt Licht hinein. In einer Art Lounge oder separaten Boxen können Service- und Verkaufsberatungen stattfinden, unterstützt werden die Berater dabei durch moderne Technik wie Tablets und große Monitore. So können Verkäufer mit ihren Kunden jedes konfigurierbare Detail des Wunschfahrzeuges durchsprechen – ohne dass im Showroom Hunderte Autos stehen. „Wir haben die Zettelwirtschaft abgeschafft. So haben unsere Berater mehr Zeit für die Kunden“, erklärt Barthelmes das Konzept. Alles aus einer Hand und kurze Wege – das war bei der Gestaltung des Gebäudes mit 11.000 Quadratmetern Fläche wichtig. Investiert wurde ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag.

Auch die neuen Büros sind mit vielen Glaswänden einladend hell. Chef Barthelmes freut sich darüber, nun alle Mitarbeiter in seiner Nähe zu haben statt auf mehreren Etagen, wie es im alten Gebäude auf der anderen Straßenseite der Fall gewesen ist. „Ich schreibe nicht so gern Mails, sondern spreche lieber direkt mit den Kollegen“, sagt er. Für Mitarbeiter im Außendienst gibt es eigene Arbeitsplätze, die nicht dauerhaft belegt sind.

Neben den multimedialen Beratungsboxen ist das Autohaus auch an anderen Stellen für die Zukunft gewappnet: Rund 20 Ladepunkte für E-Autos sind auf dem Gelände verteilt, je nach Bedarf könne diese Infrastruktur auch erweitert werden, darauf sei man vorbereitet. Auch die Werkstatt mit bis zu 50 Stellplätzen ist noch nicht ausgelastet. „Wir wollen wachsen“, sagt Barthelmes. In fünf Jahren wolle man 25 Prozent mehr Autos verkaufen. „Das schlägt sich dann natürlich auch im Service-Geschäft nieder“, sagt Dades.

Die Emil-Frey-Gruppe aus der Schweiz ist laut Barthelmes Europas größte Autohaus-Kette und handelt mit 25 Marken. Sie hatte die Kasseler Mercedes-Niederlassung 2016 übernommen, deren Leiter Barthelmes zu dieser Zeit schon war. Fast die gesamte Belegschaft war damals zum neuen Arbeitgeber gewechselt. Neben Kassel verantwortet Barthelmes auch Autohäuser in Göttingen, Würzburg und Schweinfurt, wo unter dem Namen Emil Frey ebenfalls mit Mercedes-Fahrzeugen gehandelt wird. In Kassel hat Emil Frey mehr als 170 Mitarbeiter. (Von Gregory Dauber)

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