Kosten von neuen Millionen Euro

Neues Autowaschzentrum in Kassel schafft 180 Wäschen pro Stunde

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Soll im August eröffnen: Das neue Autowaschzentrum Mr.Wash entsteht derzeit an der Leipziger Straße. Neun Millionen Euro investiert der Bauherr.

Kassel. Im August soll an der Leipziger Straße das neue „Mr. Wash“-Autowaschzentrum eröffnen. Bis zu 180 Autos pro Stunde soll die neue Anlange reinigen können.

Mittlerweile steht bereits der Hochbau. Neun Millionen Euro investiere sein Unternehmen in das Bauprojekt, sagt Richard Enning, Vorstand der Mr. Wash Autoservice AG, die bundesweit Standorte hat. Wegen der jüngsten Frostperiode seien die Bauarbeiten vier Wochen im Verzug.

Das neue Waschzentrum wird dreimal so groß sein wie das ursprüngliche, das sich an gleicher Stelle befunden hatte und vergangenes Jahr abgerissen wurde. Durch den Zukauf eines benachbarten Speditionsgrundstückes war der Ausbau an der Leipziger Straße möglich geworden. Nach der Fertigstellung wird sich auf dem Areal in Bettenhausen eine Waschstraße befinden, die nach Angaben von Enning 150 bis 180 Autos in der Stunde reinigen kann und dafür Solarthermie nutzt.

Zudem wird auf dem Grundstück ein Fließband für die Innenraumreinigung installiert. „Sechs bis zehn Mitarbeiter werden an dem Band arbeiten“, sagt Enning. An anderen Standorten von Mr. Wash werde dieser Service gut angenommen.

Aber die Autohalter dürfen auch weiterhin selbst Hand anlegen. In einer großen Halle können sie ihre Fahrzeuge an 36 Plätzen selbst reinigen. „Wir bieten dort auch eine Maschine zum Ausklopfen der Matten an und es gibt Druckluft zum Ausblasen von Ecken und Winkeln im Fahrzeug.“

Wer ein besonders glänzendes Ergebnis haben möchte, der kann sein Auto noch von Hand wachsen lassen. Und Autofahrer, die auf ein sauberes Auto besonderen Wert legen, können eine monatliche Flatrate abschließen, mit der sie ihr Fahrzeug – so oft sie wollen – in die Waschstraße fahren können.

Insgesamt werde Mr. Wash in Kassel 50 Mitarbeiter beschäftigen, die alle unbefristet eingestellt würden, sagt Enning. Im Juni werde die Personalsuche beginnen. Sein Unternehmen zahle 12,50 Euro als Einstiegslohn.

Dort entsteht das neue Zentrum:

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