Eigentümer Rossing wird nun aktiv

Regierungspräsidium zu Salzmann: Untersuchung des Schutts überfällig

Bettenhausen. Aufmerksam werden im Regierungspräsidium Kassel (RP) die jüngsten Aktivitäten auf dem Salzmann-Gelände im Stadtteil Bettenhausen verfolgt.

Dass Noch-Eigentümer Dennis Rossing nun veranlasst hat, dass der dort lagernde Abriss-Schutt untersucht wird, nannte RP-Sprecher Michael Conrad auf Anfrage einen „längst überfälligen Schritt“.

Verhaltene Freude kommt deswegen auch bei Bettenhausens Ortsvorsteher Enrico Schäfer (SPD) auf. Dass Rossing sich offenbar in der Verantwortung sieht, werte er positiv. Allerdings habe er Zweifel, ob nun auch zeitnah etwas geschieht. „Wir wollen, dass dieser Schutt da verschwindet“, sagte Schäfer. Offen ist übrigens das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Kassel. Die Ermittlungsbehörde war eingeschaltet worden wegen des Verdachts des Betriebs einer illegalen Bauschutt-Deponie. „Ein Verfahrensabschluss ist noch nicht erfolgt“, sagte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage.

Mehr über das Salzmann-Gelände lesen Sie im Regiowiki.

Das RP verlangt seit mehr als einem Jahr, dass Rossing 19 200 Tonnen Abriss-Schutt vom Salzmann-Gelände entfernt. Der Noch-Eigentümer hatte mehrere Fristen verstreichen lassen. Deswegen hatte das RP mit Ersatzvornahme gedroht, wonach die Behörde die Beseitigung in Auftrag geben und die Kosten von etwa 495 000 Euro in Rechnung stellen würde. Dagegen hatte Rossing vor dem Verwaltungsgericht geklagt. (clm)

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