KVG und NVV bieten zur Museumsnacht mehr und größere Fahrzeuge

Freundlicher Chauffeur: Murat Türksever ist einer von vielen Tram- und Busfahrern der KVG, der die Besucher am 7. September durch die Nacht fährt. Hier präsentiert er die Museumsnacht-Tickets, die zum freien Fahren mit dem ÖPNV berechtigen. Foto: Fischer

Wer es bequem haben möchte zur Museumsnacht, der fährt am Samstag, 7. September, mit dem öffentlichen Nahverkehr. KVG und NVV haben sich auf den zu erwartenden Besucheransturm eingestellt. Es werden wieder viele Tausend Menschen durch die Nacht schwärmen.

An diesem Samstag finden im Bergpark Wilhelmshöhe außerdem beleuchtete Wasserspiele statt. Das Angebot zur Museumsnacht lautet daher: Mehr und größere Fahrzeuge, Sonderverkehre zu bestimmten Veranstaltungsorten, ein verlängerter Fahrplan und das Museumsnacht-Ticket. „Tram- und Buslinien erhalten durch zusätzliche Fahrzeuge einen dichteren Takt“, erklären Dr. Thorsten Ebert vom KVG-Vorstand und der Geschäftsführer des NVV, Norbert Dippel. Zu abgelegenen Orten bietet die KVG gesonderte Bustransfers. Der Fahrplan wird um eine Stunde verlängert.

Auf mehreren Linien sowie als Nachtschwärmer fährt die KVG mit den größeren Gelenkbussen statt mit Solofahrzeugen. Auf der Linie 1 sind zusätzlich zwischen der Kasseler Innenstadt und der Endhaltestelle „Wilhelmshöhe (Park)“ ab 16 Uhr zweifach gekuppelte Straßenbahnen unterwegs, um mit einer Fahrt doppelt so viele Fahrgäste befördern zu können. Um Besuchern der Museumsnacht Wartezeiten an der Abendkasse zu ersparen, gibt es wieder das Museumsnacht-Ticket. Für neun Euro ist es die Eintrittskarte für alle beteiligten Museen und Kultureinrichtungen sowie am 7. September ab 13 Uhr bis Betriebsschluss der Fahrschein für alle Busse, Straßenbahnen und Regiotrams im Tarifgebiet Kassel Plus, welches Kassel und 14 Umlandgemeinden umfasst. Die Nachtschwärmer fahren um 1.00 Uhr und um 2.15 Uhr ab „Königsplatz / Mauerstraße“.

Zu den beleuchteten Wasserspielen bietet die KVG ebenfalls Sonderverkehr. Die Tram 3 fährt vor Beginn der Wasserspiele um 19.45 Uhr, 20.02 Uhr sowie um 20.15 Uhr vom Königsplatz über „Bahnhof Wilhelmshöhe“ und „Brabanter Straße“ bis zur Endhaltestelle „Druseltal“. Von dort fährt ein Bus zum Herkules.

Als das Programmheft zur Museumsnacht ausgearbeitet wurde, war eine vollständige Sperrung der Tulpenallee zwischen der Endhaltestelle „Wilhelmshöhe“ und dem Schloss Wilhelmshöhe vorgesehen, sagt KVG-Sprecherin Heidi Hamdad. Jetzt aber bleibt die Tulpenallee während der Museumsnacht einspurig für den Verkehr geöffnet, deshalb kann die Linie 23 ab 15.09 Uhr im 15-Minuten-Takt von „Wilhelmshöhe (Park)“ zum Schloss fahren.

Das Museumsnacht-Ticket gilt für einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder unter zwölf Jahren. Ermäßigt kostet es sechs Euro und ist auch im Vorverkauf erhältlich. (chr)

Detaillierte Informationen sowie alle Fahrpläne: www.kvg.de und www.nvv.de

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