documenta: Gastronomie-Konzept sieht Öko-Angebote mit Bio-Limo vor

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Pagodenzelte für die Kunstfreunde: Für die Bewirtung der documenta-Besucher werden rund um die Ausstellungsorte Gastronomiestände aufgebaut. Unser Foto entstand während der d12. 

Kassel. Die documenta setzt bei der Bewirtung ihre Gäste auf Bio. „Es wird an allen Standorten Bio-Angebote geben“, sagt Michael Radeberger, Gebietverkaufsleiter der Radeberger-Gruppe, die erneut Gastropartner der documenta GmbH ist.

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Neben dem bewährten Angebot sollen die Besucher Bio-Gerichte und -Getränke genießen können. Die Bierbrauer setzen auf die Kultlimonade Bionade, die seit kurzem zu Radeberger gehört.

Coca-Cola wird nach dem Willen der documenta-Leitung nirgends ausgeschenkt. Die Lebensmittel sollen im Sinne der Nachhaltigkeit möglichst aus der Region kommen und aus ökologischer Landwirtschaft stammen.

Klar ist: Durstig und mit hungrigem Magen Kunst gucken muss niemand. Für die Besucher wird es zehn bis zwölf Gastronomieangebote in unmittelbarer Nähe zu den Ausstellungsorten geben. Die Bewirtung übernehmen ausschließlich Gastronomen aus der Region. Kuchenbecker spricht von acht Betreibern, die aus einer Vielzahl von Interessenten ausgewählt werden. Noch seien nicht alle Verträge geschlossen. Fest steht, dass Gastronomen aus der Königs-Galerie (La Vision) und dort ansässige Betriebe die Bewirtung auf dem Friedrichsplatz übernehmen. In Höhe der AOK baut Caterer Hartmut Apel wieder seine weißen Pagodenzelte auf. Die Apel Catering GmbH wird mit einem weiteren Angebot neben dem Fridericianum vertreten sein. „Ich freue mich auf die documenta“, sagt Apel. „Es hat Spaß gemacht, mit einem internationalen Publikum zu arbeiten.“ 2007 war der Kasseler Unternehmer zum ersten Mal mit 14 Mitarbeitern dabei. Das Angebot kam gut an.

Auch diesmal sollen die Speisen frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Welche Gerichte dem documenta-Publikum offeriert werden, ist laut Apel noch offen. „Es wird ein bis zwei Bio-Gerichte und Bio-Wein geben“, sagt er. Mehr könne er noch nicht sagen. Um zu vermeiden, dass es überall dasselbe gibt, stimmten sich die Caterer ab, so bald die konkreten Standorte feststehen. „Wir arbeiten am Konzept.“ In der kommenden Woche werde man weitere Details bei einem Treffen besprechen.

Laut Kuchenbecker wird es zudem drei Angebote in der Karlsaue geben sowie einen Standort in der Nähe des Kulturbahnhofs, in dem documenta-Kunst gezeigt wird. Das Konzept stehe, müsse aber noch von der documenta GmbH abgesegnet werden. Nicht nur die Qualität des Angebots, auch das Erscheinungsbild der Gastronomie-Stände muss stimmen. „Es soll etwas Schickes haben“, sagt Kuchenbecker. „So wie die Pagodenzelte.“

Seit 1992 arbeitet die documenta eng mit der Radeberger-Gruppe zusammen. Auch diesmal fördern die Bierbrauer die Weltkunstausstellung und sind als Gastropartner und -berater aktiv.

Die Gästebewirtung in der documenta-Halle übernimmt wieder Iris Heussner mit ihrer Esskultur GmbH. Sie will sich auf eine kleine, aber feine Karte beschränken. Den Kunstfreunden serviert sie Kaffee- und Teespezialitäten, Kuchen, Suppen und Salate. Ein oder zwei Nudelgerichte wird es ebenfalls geben sowie belegte Vollkornbrote und Baguettes.

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