Bauarbeiten auf dem Vorplatz des Auestadions - 4000 Besucher am Samstag erwartet

Kasseler Auestadion: Vorplatz bleibt bis Mai eine Baustelle - Weg zum KSV bleibt frei

Kassel. Der Vorplatz des Auestadions ist eine große Baustelle. Die geplante Neugestaltung macht Fortschritte, bereitet aber auch Sorgen. Sollen die Zuschauer etwa am Samstag beim ersten Rückrundenspiel des KSV über die Baustelle zu ihren Tribünenplätzen laufen?

Am Samstag rechnet der KSV Hessen nach Angaben von Präsident Jens Rose mit 4000 bis 5000 Zuschauern zum ersten Regionalliga-Spiel nach der Winterpause gegen Freiburg II (Anpfiff 14 Uhr). „Wir sind heiß auf dieses Spiel“, sagt Jens Rose, der auf eine möglichst große Unterstützung der Fans hofft.

Doch sollen die Zuschauer etwa über die Baustelle zu ihren Tribünenplätzen laufen? Überall standen am Donnerstag noch Baufahrzeuge, Absperrungen und Material auf dem Vorplatz. Das soll sich ändern. „Bis zum Samstag sieht das hier ganz anders aus, die Wege für die Besucher werden frei sein“, sagt Joachim Schneider. Er ist Bauleiter der mit den Arbeiten beauftragten Landschafts- und Sportstättenbaufirma Klei aus Baunatal. Mit der Stadt Kassel als Auftraggeber gebe es einen Vertrag, der den freien Zugang bei den Spielen regelt. Das werde auch am kommenden Mittwoch so sein, wenn der KSV um 19 Uhr gegen Greuther Fürth II unter Flutlicht antritt.

Bis Ende Mai werden die Arbeiten am Stadionvorplatz nach Angaben von Joachim Schneider noch dauern. Auf dem Bauschild an der Frankfurter Straße kann man zumindest in groben Umrissen sehen, wie der Platz einmal aussehen soll. Gepflasterte Wege, grüne Inseln und eine komplett neue Beleuchtung für Abendveranstaltungen sind vorgesehen. „Die Wege werden deutlich breiter als bisher“, sagt Hartmut Seyfahrt von der Kasseler Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum.

Damit erfülle man Vorgaben des Deutschen Fußballbundes im Hinblick auf den erhofften Aufstieg des KSV Hessen in die 3. Liga. „Alles, was wir hier machen, ist mit dem DFB und auch der Polizei abgesprochen“, sagt Uwe Bischof vom städtischen Straßenverkehrs- und Tiefbauamt.

1,2 Millionen Euro kostet der Umbau des Vorplatzes. Gleichzeitig laufen die Arbeiten der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG), die die Gleise in diesem Bereich schon erneuert hat. Bei Großveranstaltungen sollen Sonderfahrten der Straßenbahn die Besucher bis direkt bis vor das Auestadion bringen. All diese Arbeiten sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein.

Und zwar spätestens bis zum 8. Juni, wenn im Auestadion das Askina-Sportfest stattfindet. Das gilt als Generalprobe für die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Kassel am 23. und 24. Juli. Hier will sich die Stadt nicht nur mit einem runderneuerten Stadion, sondern auch mit einem attraktiven Vorplatz präsentieren.

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