Universität des dritten Lebensalters erinnert an das Werk der Brüder Grimm

Blick in die Märchenwerkstatt

Weltbekannt: Ein Denkmal erinnert in Kassel an Wilhelm und Jacob Grimm. Archivfoto: dpa

göttingen. Das Wintersemester an der Universität des Dritten Lebensalters (UDL) steht ganz im Zeichen der Literatur. Zur Eröffnung spricht Märchenforscher Prof. Hans-Jörg Uther am Montag, 22. Oktober, über „200 Jahre Kinder- und Hausmärchen – Neues aus der Märchenwerkstatt der Brüder Grimm“ (12.15 Uhr, ZHG 104). Mit dem Werk der Brüder Grimm, die als Professor und Bibliothekar auch an der Georgia Augusta wirkten, beschäftigt sich zusätzlich ein Seminar.

Mit Wilhelm Busch stellt Dr. Karin Pulmer in ihrem Seminar einen zweiten Literaten aus dem Raum Göttingen vor. Durch seine Bildergeschichten wurde Busch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum populärsten Autors Deutschlands und gilt bis heute als Klassiker des Humors.

Mit Gedichten, Briefen und Prosa von Philippine Engelhard, Caroline Schelling, Therese Huber, Meta Forkel-Liebeskind und Dorothea Schlözer befasst sich das Seminar von Dr. Ruth Finckh „Die Universitätsmamsellen – Geistvolle Weiblichkeit im 18. Jahrhundert“. „Wo bleibt Tolstojewski?“ lautet die Frage im Seminar von Dr. Gerd Zimmermann zur russischen Literatur seit 1985. Gearbeitet wird unter andere mit Texten von Bestsellerautor Wladimir Kaminer (Russendisko).

Politik der EZB

Neben einer Reihe weiterer Veranstaltungen aus den Bereichen Theologie, Philosophie, Geschichte, Musik und Kunstgeschichte sind wieder die Wirtschaftswissenschaften im Programm vertreten. Volkswirt Prof. Horst Keppler plant eine Vorlesung zur Geldtheorie und Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) in Zeiten der Eurokrise.

Das Vorlesungsverzeichnis ist ab sofort im Buchhandel in Göttingen, Northeim, Hann. Münden, Witzenhausen zu bekommen. Weitere Informationen – auch zur Anmeldung gibt es im UDL-Büro (Waldweg 26), das vom 1. Oktober bis 2. November werktags von 11 bis 12 Uhr besetzt ist. (shx)

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