Schon in der ersten Stunde kamen fast 300 Blutspender

Blutspendeaktion im Regierungspräsidium läuft gut an

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Ansturm: Kurz nachdem um 9 Uhr die Türen des Regierungspräsidiums öffneten, war schon jede Menge los.

Kassel. Als die HNA-Blutspendeaktion Dienstagvormittag um 10 Uhr anlief, warteten schon über 30 Spendenwillige im Foyer des Regierungspräsidiums (RP) darauf, dass es losgeht. Eine halbe Stunde später war der für Blutspender kostenlose Parkplatz neben dem RP rappelvoll.

Nach gut einer Stunde hatten sich bereits 270 Spender registriert. Bis 17 Uhr waren es schon knapp 1000, um 20 Uhr genau 1334.

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Heike Schulz sitzt an einem langen Tisch im Foyer des RP. Bei ihr und ihren Kolleginnen melden sich die Spender an. Klaus Mitter aus Fuldatal ist einer von ihnen. „Haben Sie ausreichend getrunken?“, will Schulz von dem Mann wissen, der schon im zweiten Jahr zur Blutspendeaktion kommt. „Ja, versprochen“, antwortet Mitter. Schulz kontert: „Ich mag’s, wenn mir Männer was versprechen.“ Die Stimmung im RP ist trotz des Ansturms gut an diesem Morgen.

Ein kleiner Piks: Frank Philipp vom DRK legt Joanna Kubat aus Lohfelden eine Nadel. Kubat hat für die Spende ihre Arbeit im Regierungspräsidium unterbrochen.

Eine Etage höher sitzt Spenderin Martina Jacob aus Wolfhagen gerade im provisorisch eingerichteten Labor. Dort nimmt ihr Laborant Michael Hartmann etwas Blut vom Finger ab, um es zu kontrollieren. Warum sie heute ins RP gekommen ist? „Die Thermekarten jucken natürlich“, sagt Jacob mit Blick auf das Geschenk, das Spender erhalten.

Aus dem benachbarten Saal des Regierungspräsidiums, wo das Blut abgenommen wird, sind Zurufe zu hören: „Taxi!“, „Abnahme!“ Mit diesen kurzen Anweisungen verständigen sich die Helfer untereinander. „Taxi“ ist das Zeichen, dass der Spender nach der Blutabnahme zum Ausruhen gebracht werden kann. „Abnahme“ heißt, dass dem Spender die Nadel aus dem Arm entfernt werden kann. Jeder Helfer hat seine Aufgabe, denn nicht jeder darf punktieren, das heißt, eine Nadel setzen.

HNA-Blutspendeaktion - der erste Tag

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Einen der besten Jobs hat Wolfgang Behle. Er verteilt die Geschenke an die Spender. Marion Kranz und Angelika Sabrowsky aus Kassel haben sich jeweils für die zwei Karten für einen dreistündigen Thermebesuch entschieden. Sie lächeln. „Wir machen das aber nicht nur für die Geschenke, sondern weil unser Blut gebraucht wird. Wenn ich mal welches brauche, muss ja auch Blut da sein“, sagt Kranz.

Von Bastian Ludwig

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