Kapitalerhöhung erfolgreich

Bode-Mutter Schaltbau kommt bei Sanierung gut voran

Kassel. Die Mutter des Kasseler Zug- und Bustürenbauers Bode, die Münchner Schaltbau AG, ist bei ihren Sanierungsbemühungen einen Riesenschritt vorangekommen.

Wie das Unternehmen gestern mitteilte, ist eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen worden. Die mehr als 2,2 Millionen neuen Anteilscheine wurden zum Preis von je 22 Euro überwiegend von Altaktionären erworben, die für je drei alte Aktien eine neue erhalten haben. Damit erlöste die Schaltbau rund 49 Millionen Euro, die vor allem zum Schuldenabbau verwendet werden sollen. Denn Ende dieses Monats werden Kredite von insgesamt 32,5 Millionen Euro fällig.

Mit dem Rest und dem 30-Mio.-Euro-Erlös aus dem jüngsten Verkauf des Kran- und Industriebremsen-Herstellers Pintsch Bubenzer will die Schaltbau weitere Schulden abbauen und bestehende Kreditlinien zurückführen.

Schaltbau war wegen hoher Abschreibungen auf defizitäre Auslandstöchter und verschobener Großaufträge in eine finanzielle Schieflage geraten.

Das Unternehmen setzt mit 3370 Beschäftigten rund 500 Mio. Euro im Jahr um. Die Bode-Gruppe beschäftigt weltweit gut 1200 Mitarbeiter, davon fast 700 am globalen Entwicklungszentrum und Leitwerk in Kassel. Der Standort erfreut sich einer hervorragenden Auftragslage. 

Rubriklistenbild: © Burgi/dpa

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