Goetheanlage: Ortsbeirat unterstützt Pläne für Umgestaltung des Feuerlöschbeckens

Ortstermin: Der freie Landschaftsarchitekt Wolfgang Wette (mit ausgestrecktem Arm) erläuterte den Ortsbeiratsmitgliedern und Besuchern, wie das Löschbecken umgestaltet wird. Fotos:  Dilling

Vorderer Westen. Der marode Pavillon, die Treppenanlage und die Kellerräume am westlichen Ende der Goetheanlage sind abgerissen worden. Nur ein paar Stützmauern stehen noch.

Doch wahrscheinlich bereits im Sommer soll der Eingangsbereich der „Goethe“ gegenüber der Heinrich-Schütz-Schule mit einer Aussichtsplattform und einer begrünten Rampe Besucher wieder zum Flanieren und Verweilen einladen: Zu entsprechenden Plänen des Umwelt- und Gartenamts hat der Ortsbeirat nach einem Ortstermin während seiner jüngsten Sitzung jetzt grünes Licht gegeben.

Noch diesen Monat sollen die Landschaftsbauarbeiten ausgeschrieben werden. Er hoffe, dass das Projekt im Laufe des Sommers abgeschlossen werden könne, sagte Volker Lange vom Umwelt- und Gartenamt. Er stellte dem Ortsbeirat Vorderer Westen die zentralen Punkte des Umbaus vor: Am Standort des abgerissenen Pavillons soll ein Unterstand geschaffen werden. Das Kupferdach des früheren Pavillons dient dabei als Regenschutz.

Das Plateau selbst erhält eine wassergebundene Decke, die sich auch zum Boule spielen eignet. Drei Bänke werden zum Verweilen einladen. Eine sanft abfallende Böschung eröffnet dem Besucher den Weg in die Parkanlage.

Das Wasserlöschbecken, Revier der Basketballspieler und Sprayer, erhält teilweise ein neues Gesicht. Während die Treppenanlage am westlichen Rand nur ausgebessert wird, soll die Betonwand des Beckens zur Herkulesstraße hin unter einer grünen Rampe verschwinden.

Dort können sich Zuschauer der Basketballer auf dem Rasen niederlassen. Und die Böschung eröffne die Möglichkeit, mit Reinigungsfahrzeugen die Spielfelder im Becken zu säubern, erklärte Lange. Zwei Basketballplätze sollen asphaltiert werden. Während die Öffnung des Löschbeckens durch eine Rampe laut Ortsvorsteher Wolfgang Rudolph (SPD) im Ortsbeirat auf ein geteiltes Echo stieß, gab es für diese Lösung allseits Lob.

Gummi statt Asphalt

Der Ortsbeirat ist mit der Planung insgesamt zufrieden. Er regte nur an, statt Asphalt einen Gummibelag auf die Spielfelder zu bringen. Dafür hatten sich Janek Trappmann und Daniel Mock von der Basketball-Initiative ausgesprochen, weil Gummi die Verletzungsgefahr reduziere. Weiterer Wunsch des Ortsbeirats ist ein Wasser- und Stromanschluss. Den brauche man bei Veranstaltungen in der Goethe, sagte Mario Lang (SPD).

Es ist aber völlig offen, ob diese Sonderwünsche realisiert werden können. Denn für Abriss und Umbau stehen laut Lange 230 000 Euro zur Verfügung. Es sei sogar unsicher, ob das Standardprogramm des Umbaus in einem Zug verwirklicht werden könne, sagte Lange. Das hänge vom Ergebnis der Ausschreibung ab. (pdi)

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