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Kasseler Fit Food Box bekommt ein Bistro

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Von: Katja Rudolph

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Alexander Haase mit zwei Bowls in seinem neuen Ladengeschäft an der Friedrichstraße, das am 9. Mai eröffnet.
Bunt und gesund: Bowls und mehr wird Alexander Haase nun auch in seinem „Fit Food Box“-Imbiss an der Friedrichstraße 16 anbieten. Eröffnung ist am 9. Mai. © Katja Rudolph

Bisher ist Alexander Haase mit seinen frischen Bowls, Wraps und Salaten mit einem Imbisswagen getourt. Jetzt wird sein Imbiss „Fit Food Box“ auch sesshaft.

Kassel – Nach gut eineinhalb Jahren auf Tour bekommt die „Fit Food Box“ nun auch ein festes Zuhause. Seit Ende 2020 hat Alexander Haase sich mit seinem Imbisswagen in Kassel und Umgebung einen Namen gemacht. An fünf Standorten bieten er und sein Team an dem mobilen Verkaufsstand Bowls, Wraps und Salate zum Mitnehmen an. Jetzt eröffnet der 32-Jährige auch ein Bistro an der Friedrichstraße in der Kasseler Innenstadt. Dort wird in diesen Tagen noch eifrig gewerkelt.

Neben dem Wunsch, seinen Gästen Sitzplätze zum Verzehr der Speisen anzubieten, geht es bei dem festen Standort auch darum, eine Basis für das wachsenden Catering- und Liefergeschäft zu schaffen. Zunächst habe er eigentlich nach einer „Ghost Kitchen“ gesucht, erklärt der 32-Jährige. So werden in der Branche Küchen genannt, in der Gerichte nur zur Auslieferung zubereitet werden.

Doch dann habe er immer mehr Gefallen an der Idee gefunden, auch einen Ort zu schaffen, „wo die Leute uns als Marke erleben können“, sagt Haase, der promovierter Betriebswirtschaftler ist.

Bislang wurden die Speisen mit viel frischem Gemüse und selbst gemachten Saucen ausschließlich im Imbisswagen gekocht, geschnippelt und zusammengestellt. „Zuletzt mussten wir deshalb einige größere Anfragen absagen“, sagt der Kasseler Jungunternehmer. In dem Ladenlokal, in dem zuletzt das Bistro Sichtermann ansässig war, sind entsprechend gut zwei Drittel der Fläche durch die Küche belegt. Aber auch 24 Sitzplätze im Innern sowie eine kleine Tischreihe draußen sind geplant, verrät Haase. Einen Wiedererkennungswert bieten dabei die Holzlamellen an Wand und Decke, die das Design des Imbisswagens fortsetzen. Dieser wird auch weiterhin unterwegs sein. Der Ausblick vom stationären Imbiss auf das Parkhaus an der Friedrichstraße sei zwar nicht gerade atemberaubend, gibt er zu. Doch die zentrale Lage sei strategisch günstig: einerseits für die schnelle Auslieferung von Bestellungen, andererseits wegen der guten Erreichbarkeit für hungrige Mittagsgäste aus den Büros im Innenstadtbereich.

Ein Katzensprung ist es auch zum Friedrichsplatz, wo die „Fit Food Box“ im documenta-Sommer beim Bio-Streetfood-Markt während der 100 Tage der Kunstausstellung vertreten sein wird.

Durch die stationäre Basis könne Haase und sein inzwischen elfköpfiges Team auch das Angebot erweitern: Neben den Klassikern kommen künftig auch vermehrt Eintöpfe und Currys sowie vegane Kuchen und Desserts auf die Karte.

Service: Eröffnung an der Friedrichstraße 16 ist am Montag, 9. Mai. Öffnungzeiten: Mo. bis Fr 11 bis 21 Uhr, Sa. und So. 13 bis 21 Uhr. fitfoodbox.de

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