Ortsbeirat fordert Erhalt der Einrichtung in Bad Wilhelmshöhe

Schon jetzt gibt es Dauerkarten fürs Bad

Christa

Brasselsberg. Das Schwimmbad Bad Wilhelmshöhe muss erhalten bleiben – so fordert es der Ortsbeirat Brasselsberg mit seinem Beschluss aus der jüngsten Sitzung.

Möglichst viele Bürger sollten sich für dieses Ziel engagieren, hatte zuvor Christa Kottwitz vom Vorstand des Fördervereins erläutert. Es gebe bereits Dauerkarten. Man habe jetzt an die 800 Mitglieder, „wir streben die Zahl 1000 an“, sagte Kottwitz. Sitzungsbesucher Axel Sauer regte an, dass Schwimmbadbesucher auch Vereinsmitglieder sein sollten.

Es gehe aber nicht nur um den Erhalt eines Sport- und Freizeitangebots, sondern auch um den Erhalt eines sogenannten Flächendenkmals. Die unterhalb des Bades gelegene Thermalquelle solle genutzt und das Café erhalten werden, sagte Kottwitz. Außerdem sollten die Öffnungszeiten länger sein, damit Berufstätige abends schwimmen können.

Ortsbeiratsmitglied Christoph-Michael Bunge (parteilos) betonte, öffentliche Angebote wie ein Schwimmbad müssten aus sozialen Gründen stärker gefördert und erhalten werden, damit alle Menschen sie nutzen könnten.

Gutachten

Dass vom Förderverein 18 000 Euro für ein weiteres Gutachten ausgegeben werden musste, weil die Zahlen der Städtischen Werke „getürkt“ waren, sei ein Skandal, so die Meinung von Sitzungsbesucher Karl-Martin Rösner. Foto: Oschmann

Kontakt Tel. 32126.

Von Sabine Oschmann

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