Kein bisschen zickig

Sophia Thomalla drehte in Kassel: So war es mit der Schauspielerin

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Gruppenbild mit Dame: (von links) Andreas Pape (2. Kamera), die Schauspielerin Sophia Thomalla, Hausbesitzer Dieter Leja und Regisseur Jakob Gisik am Rande der Dreharbeiten am Brasselsberg.

Kassel. Sophia Thomalla drehte am Dienstag für den Kinofilm "EneMe" am Brasselsberg. Schauspieler Thure Riefenstein bezeichnet die Arbeit in Kassel als Vergnügen.

Bevor der Schauspieler Thure Riefenstein derzeit mit den Dreharbeiten für den Thriller „EneMe“ beginnen kann, muss er jeden Morgen mit Tätowiertinte bearbeitet werden. Täglich werden mindestens zwei Tätowierungen auf seinen Körper aufgebracht. Bei manchen Szenen, wenn mehr nackte Haut gezeigt wird, bis zu sechs Tattoos, erzählt Riefenstein am Dienstagvormittag in einer Drehpause im Garten einer Villa an der Wiederholdstraße (Brasselsberg). Riefenstein spielt Chris, der nach einer Haftstrafe in Russland, zu seiner kriminellen Familie nach Kassel zurückkehrt.

Sophia Thomalla hat Rolle als Gängsterbraut

Die Schauspielerin Sophia Thomalla, die am Dienstag ihren ersten Drehtag in Kassel hatte, hat es da einfacher. Wie von vielen Fotos aus der Boulevardpresse bekannt ist, hat die 28-Jährige ihren Körper mit zahlreichen Tätowierungen geschmückt. Die passen offenbar zu ihrer Rolle als Gangsterbraut, die sie in dem Familiendrama übernommen hat. Am Dienstag drehte sie in der Villa am Brasselsberg eine Szene mit ihrem Filmpartner Adam Bousdoukos. Dabei zeigten die Schauspieler viel nackte Haut.

Für ihn sind die Dreharbeiten in Kassel ein Vergnügen: Der Schauspieler Thure Riefenstein fuhr in einem Dodge vor.

Für Thomalla, die durch Männergeschichten derzeit immer wieder in die Schlagzeilen gerät, war es der erste Aufenthalt in Kassel. Von der Stadt hat sie aber nicht viel gesehen, da sie erst nachts angekommen ist, am Vormittag am Brasselsberg gedreht hat und dann zurück nach Berlin gefahren ist. Wie fühlt man sich als Gangsterbraut?

„Ich bin zwar freaky, aber auch gesetzestreu. Von daher hat die Rolle wenig mit mir zu tun“, sagt die 28-Jährige, die für Angela Merkel Wahlkampf gemacht hat und sich ganz natürlich und freundlich gibt. Von einem Zicken-Image ist da überhaupt nichts zu spüren.

„Die ist nett. Viele sagen ja, dass sie eine Diva ist. Das finde ich gar nicht“, erzählt auch Dieter Leja. Ihm gehört das Haus, in dem die Szenen gedreht worden sind. Und deshalb durfte er auch dabei zusehen, wie sich Thomalla und ihr Filmpartner auf seinem Sofa und seinen Kissen rumrekeln.

Der wahre Grund, warum ich die Rolle bekommen hab. #enemefilm

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Leja, der normalerweise bei VW arbeitet, erzählt, dass die Kasseler Produktionsfirma Jakale einen Brief in seinem Briefkasten hinterlassen habe. Darin wurde er gefragt, ob er sein Haus für die Dreharbeiten zur Verfügung stellen würde. Leja und seine Frau zeigten sich damit einverstanden. Am 8. November soll es noch einen Nachtdreh dort geben. Vielleicht dann sogar mit Sophia Thomalla in der Badewanne. Von seiner Badewanne habe man nämlich einen wunderbaren Blick auf ganz Kassel, sagt Leja.

Lob von Schauspieler Thure Riefenstein für Kassel

Apropos wunderbar – der Schauspieler Thure Riefenstein bezeichnet die Dreharbeiten in Kassel als Vergnügen. „Die Leute sind hier alle sehr entspannt und freundlich“, sagt der 52-Jährige. Bei den Dreharbeiten im Roten-Kreuz-Krankenhaus am Montag hätten alle Schwestern gegrüßt. „So willkommen ist man selten als Filmteam“, sagt Riefenstein. Wenn man in München oder Berlin drehe, sei das aufgrund der vielen Dreharbeiten dort anders.

Fan und Idol: Die 13-jährige Saphira Röth freute sich über ein Foto mit Sophia Thomalla.

Dass das Filmteam am Brasselsberg gedreht hat, darüber hat sich ganz besonders die 13-jährige Saphira Röth gefreut. Sie ist ein Fan von Sophia Thomalla und hat an der Einfahrt zum Haus auf ihr Idol gewartet. Das Warten hat sich für die Schülerin, die die siebte Klasse des Wilhelmsgymnasiums besucht, gelohnt. Sophia Thomalla war sofort bereit, sich mit Saphira fotografieren zu lassen. Damit nicht genug. Zum Abschied sagte Sophia zu Saphira: „Tschüss, Süße.“

Dreharbeiten mit Sophia Thomalla in Kassel

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