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Umstrittenes Jungenheim am Brasselsberg erhält Betriebserlaubnis

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Von: Bastian Ludwig

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Jungenheim Brasselsberg, Leiter Andreas BöhleFoto: Ludwig
Leiter des Jungenheimes: Der Sozialpädagoge Andreas Böhle hat das ehemalige Gasthaus an der Konrad-Adenauer-Straße umgebaut. © Archivfoto: Bastian Ludwig

Kassel – Das Jungenheim im ehemaligen Restaurant „Zum Bismarckturm“ am Brasselsberg darf seinen Betrieb aufnehmen. Der Träger „Endurance Jugendhilfe“ habe für die Wohngruppe mit neun Plätzen eine Betriebserlaubnis vom Sozialministerium erhalten, teilt die Stadt Kassel auf HNA-Anfrage mit.

Der Kasseler Sozialpädagoge Andreas Böhle hatte seine Pläne für eine Einrichtung für Jungen aus schwierigen sozialen Verhältnissen bereits seit 2017 verfolgt. Damals hatte er das ehemalige Gasthaus an der Konrad-Adenauer-Straße gekauft und umgebaut. Anschließend hatte es aber Kritik von einigen Anwohnern gegeben, die wegen der Einrichtung den Einzug von Kriminalität ins Viertel befürchteten.

Dies war aber längst nicht das einzige Hindernis: Zudem hatte sich der Umbau des Gebäudes schwieriger gestaltet als gedacht und der Verein „Durchboxen im Leben“, dessen Geschäftsführer Böhle früher war, hatte sich aus dem Vorhaben zurückgezogen. Mit einiger Verzögerung kann das Projekt nun aber starten. 

Die geplante Wohngemeinschaft soll neun Kinder und Jugendliche, die im Alter von 14 bis 18 Jahren sind, umfassen. Sport ist nach Auskunft von Böhle ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. 

Von Bastian Ludwig

Seit der Eröffnung des Jungen-Wohnheims am Brasselsberg in Kassel gibt es Ärger zwischen Bewohnern und Anwohnern. Auch eine Anzeige wurde erstattet.

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