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"Break out and run free" lief laut Anwalt Posch bescheiden

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Von: Claas Michaelis

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Kassel. Trotz des Frusts, dass „Break out and run free“ kleiner ausfiel als versprochen, warb Anwalt und Schirmherr Christopher Posch um Verständnis. „Vorsichtig ausgedrückt: Es lief bescheiden“, sagte er. Über die Sport-Veranstaltung, die am Wochenende in Kassel stattfand, empörten sich viele Teilnehmer.

Dennoch solle man nun mit den Veranstaltern der Agentur querheads „nicht zu hart ins Gericht gehen“.

Der Lauf sei nicht einfach zu organisieren gewesen, und „schließlich war es das erste Mal“. Groll hege er nicht, dass negative Rückmeldungen nun auch auf ihn als Schirmherren zurückfielen, sagte Posch. Aber natürlich sei er als Teilnehmer

Christopher Posch
Christopher Posch

„über einige Punkte enttäuscht“. Juristischen Rat für Starter, die ihr Geld zurückfordern, wollte Posch nicht geben.

Auf Anfrage hatte den aber Dr. Alexander Schneehain. Seine Göttinger Kanzlei ist auch mit einem Büro in Kassel vertreten. Er empfiehlt Betroffenen mit querheads Kontakt aufzunehmen. „Der Veranstalter hat mit einer Leistung geworben, die deutlich unterboten wurde,

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somit liegt ein Abweichen der Ist- von der Soll-Beschaffenheit und damit ein Mangel vor“, so Schneehain. Es könnten Teile des Startgelds zurückverlangt werden, der unter anderem an der verringerten Kilometerzahl festzumachen sei. Umgerechnet hätte man für die 13 Kilometer also nur etwa 64 Euro zahlen müssen und könne 25 Euro zurückfordern.

Empfehlenswert sei eine außergerichtliche Einigung mit zum Beispiel einer Gutschrift für eine künftige Veranstaltung. „Denn der der gerichtliche Weg kann sich als deutlich anstrengender und zeitaufwändiger als der Break-out-Lauf erweisen“ so Schneehain.

Juristisch sei der Fall nicht einfach, da verschiedene Vertragstypen vorliegen. Vergleichbar sei der Fall womöglich mit einer Urlaubsreise, bei der Gegebenheiten vor Ort nicht mit Angaben bei der Buchung oder im Katalog übereinstimmten. (clm)

Fotos vom Lauf

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