Jeweils nur eine Spur pro Richtung

Brückensanierung an der Dresdener Straße: Staugefahr bis Oktober

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Bereits in den vergangenen Tagen wurde die Brückenbaustelle auf der Dresdener Straße eingerichtet. Hier beseitigen Arbeiter gerade die Mittelleitplanken, um die Mittelstreifenüberfahrt vorzubereiten.

Kassel. Die Brückensanierung an der Dresdener Straße über der Fulda-Flutmulde geht in die zweite Runde. Ab Montag, 31. März, wird für den Verkehr stadtein- und auswärts jeweils wieder nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen.

Mit Verkehrsbehinderungen ist daher zu rechnen – vor allem zu den Stoßzeiten. Die Bauarbeiten sollen laut Hessen Mobil bis in den Oktober andauern.

Erst im Dezember 2013 war nach rund sechsmonatiger Bauzeit die erste Brückenhälfte fertiggestellt worden. In den Wintermonaten rollte der Verkehr zwischen Stadtmitte und der A7-Anschlussstelle Kassel Nord wieder reibungslos auf allen vier Spuren – die Baustelle war komplett abgebaut worden. „Doch jetzt ist die Winterpause vorbei und wir können weitermachen“, sagt Horst Sinemus von Hessen Mobil.

So wurde schon im Laufe dieser Woche die Baustelle mitsamt der Fahrbahnmarkierungen und Mittelstreifenüberfahrten neu eingerichtet. Ab Montag wird der ganze Verkehr dann über die frisch sanierte, stadtauswärts führende Brückenhälfte geleitet, um auf der stadteinwärtigen Brückenseite Platz genug für die Bauarbeiten zu haben. „In beiden Fahrtrichtungen stehen Fahrspurbreiten von 3,50 Meter zur Verfügung“, sagt Sinemus. Im Baustellenbereich gelte ab sofort Tempo 50.

Grundsätzlich ist die nächsten sechs Monate mit Staus in beiden Richtungen zu rechnen. Die Dresdener Straße ist eine der wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen Kassels mit Anbindung an die A7 im Osten. Rund 40 000 Pkw rollen pro Tag über die Piste. Dennoch: „Im Zuge der ersten Bauphase sind weniger Staus entstanden als wir selbst vermutet haben“, sagt Sinemus.

Alternativ-Route über A49

Obschon kann eine Umfahrung der Baustelle vor allem während der Stoßzeiten ratsam sein. Eine offizielle Umleitungsempfehlung gibt es nicht. Sinnvoll ist aber die Alternativ-Route über die A 49 bis zur Abfahrt Kassel-Waldau, dann weiter über die Schnellstraße B 83 bis zum Platz der Deutschen Einheit. Die Leipziger Straße (A7-Anschlussstelle Kassel Ost) ist als Alternativroute zwar kürzer, aber wegen der einspurigen Verkehrsführung im Bereich Bettenhausen nicht so gut geeignet (viele Ampeln, Straßenbahnen, längere Fahrzeit).

Von Boris Naumann

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