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Frühere Heeresbäckerei weicht Büroräumen

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Das nächste Gebäude in Kassel wird revitalisiert: Es entstehen weitere Büroräume auf dem Gelände des ehemaligen Magazinhofs in Niederzwehren.

Kassel – Nachdem die historischen Getreidespeicher bereits durch die Beethoven-Gruppe aus Würzburg saniert und an neue Nutzer übergeben worden sind, folgt nun die Revitalisierung der früheren Heeresbäckerei, die ebenfalls Teil des Quartiers ist.

Realisiert wird das Projekt von dem Bauunternehmen Goldbeck aus Kassel. „Wir freuen uns sehr auf die Umsetzung dieses spannenden und in der Region einzigartigen Projekts“, erklärt Jörn Oesterheld, Verkaufsingenieur von Goldbeck.

Der Bauherr des Projekts möchte anonym bleiben, so Christine Zammert, Sprecherin von Goldbeck. Er möchte auch keine Angaben über die Investitionssumme machen.

So soll die ehemalige Heeresbäckerei entlang des Glöcknerpfads auf dem Gelände des Magazinhofs nach der Revitalisierung aussehen.
So soll die ehemalige Heeresbäckerei entlang des Glöcknerpfads auf dem Gelände des Magazinhofs nach der Revitalisierung aussehen. © Goldbeck

Magazinhof-Gelände in Kassel: Umfangreichen Arbeiten am denkmalgeschützten Gebäude

Bekannt ist indes, dass noch im Dezember dieses Jahres die umfangreichen Arbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude beginnen würden. Dabei würden die bestehenden Geschosse kernsaniert und zu einem modernen Bürogebäude mit Altbauflair umgebaut. Rund 270 Menschen werden hier zukünftig in Gruppen- oder Einzelbüros arbeiten können, heißt es in einer Presseerklärung von Goldbeck.

Im Obergeschoss finde aufgrund der bestehenden Geschosshöhe sogar eine „offene Galerie“ als Zwischengeschoss Platz. Es werde viel Wert auf den Einsatz von hochwertigen Materialien gelegt.

Kasseler Magazinhof-Gelände: Bei der Planung viele nachhaltige Aspekte bedacht

Darüber hinaus werde für das Gebäude eine Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold angestrebt. Daher würden bereits bei der Planung viele nachhaltige Aspekte bedacht. „Neben der energetischen Sanierung der Außenhülle nach EG 55 Standard und Installation einer PV-Anlage steht dabei immer im Fokus, den Bestand und sein prägendes historisches Bild zu erhalten“, sagt Oesterheld. So werde das Dach des Hauptgebäudes mit Schieferschindeln gedeckt, und die Fenster erhalten nach historischem Vorbild „Sprossen“. Nach der Fertigstellung des Projekts im Sommer 2024 werde neben anderen Mietern auch die Firma Goldbeck selbst in die ehemalige Heeresbäckerei einziehen.

„Natürlich ist es etwas sehr Besonderes, wenn man als Unternehmen nicht nur die Revitalisierung eines Gebäudes plant und umsetzt, sondern die neu erschaffenen Möglichkeiten von kreativen und modernen Arbeitswelten selbst nutzen wird“, sagt Kai-Oliver Becker, Leiter der Goldbeck-Niederlassung Kassel. (use)

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