Baden verboten

Bugasee: Algen können nach wie vor für Schwimmer gefährlich werden

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Traumhaftes Wetter, aber keine Schwimmer: Das Baden im Bugasee ist wegen des starken Algenwuchses weiterhin verboten. 

Kassel. Eigentlich ist bestes Badewetter, doch der Bugasee bleibt nach wie vor für Schwimmer gesperrt. Seit dem Badeverbot Mitte August habe sich an der Situation nichts geändert, sagt Stadtsprecherin Petra Bohnenkampf. Durch das starke Algenwachstum seien zwei Schwimmer in Gefahr geraten.

Erst wenn die Algen gemäht seien, könne man Entwarnung geben. Bis zur neuen Badesaison werde das geschehen.

Deshalb habe man die Hinweistafeln stehen lassen. So lange die Stadt ein Badeverbot ausspricht, ist auch die DLRG nicht mit Rettungsschwimmern vor Ort. Letztendlich liege die Entscheidung, ob man in dem See bade, bei jedem selbst, sagt der Vorsitzende des DLRG-Stadtverbandes Christian Bonn. Er bezeichnet es als leichtsinnig, sich der Algengefahr auszusetzen. Selbst erfahrene Schwimmer könnten in Schwierigkeiten geraten.

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Die Kasseler CDU-Fraktion kritisiert, dass die Badesaison am Bugasee in diesem Jahr trotz des hervorragenden Wetters frühzeitig beendet werden musste. Die Stadt habe versäumt, Algen und andere Pflanzen zu entfernen, sodass ein Badeverbot ausgesprochen werden musste. Es sei unverständlich, warum die Unterwassermahd im Bugasee unterblieben ist, obwohl das Problem der dort stark wuchernden Algen und anderer Pflanzen bekannt sei und jährlich wiederkehre, sagt der sicherheitspolitische Sprecher, Stefan Kortmann.

Um einem Badeverbot in der kommenden Badesaison vorzubeugen, habe die CDU-Fraktion nun einen Antrag und eine Anfrage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. (tos/use)

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