Bundespolizei griff sechs Flüchtlinge auf

Kassel. Die Bundespolizei in Kassel hat am Wochenende erneut mehrere lüchtlinge in Zügen und auf Bahnhöfen aufgegriffen.

Am Freitag holten Polizeibeamte im Bahnhof Wilhelmshöhe einen 16-Jährigen aus Afghanistan aus einem Zug. Er war ohne Papiere und ohne Fahrschein unterwegs, berichtet Bundespolizeisprecher Klaus Arend. Der Junge wurde dem Kasseler Jugendamt übergeben, das für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zuständig ist.

Drei Syrer im Alter von 20 bis 28 Jahren traf die Bundespolizei im Kasseler Hauptbahnhof an. Sie seien vermutlich von Schleusern in Lkw über die Türkei nach Kassel gebracht worden, sagte der Polizeisprecher. In der Nacht zu Montag liefen zudem zwei Eritreer ohne gültige Einreisepapiere einer Streife im Bahnhof Wilhelmshöhe in die Arme.

Alle erwachsenen Asylsuchenden wurden in die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen gebracht. (rud)

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