Neuer Verkehrsvertrag für Nordost-Hessen-Schienennetz ist unterschrieben

Cantus fährt bis 2031

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Die Cantus-Züge fahren bis Jahresende 2031 im regionalen Schienenverkehr zwischen Kassel, Göttingen, Bebra, Fulda und Eisenach. Unser Bild zeigt einen Cantus-Regionalzug der Linie R 7 im Bahnhof Eschwege.

Kassel. Die Cantus-Züge werden bis Jahresende 2031 im regionalen Schienenverkehr zwischen Kassel, Göttingen, Bebra, Fulda und Eisenach unterwegs sein.

Zum zweiten Mal hat die Cantus Verkehrsgesellschaft mit Sitz in Kassel den Zuschlag nach einer europaweiten Ausschreibung erhalten. Der neue Vertrag für das Nordost-Hessen-Schienennetz beginnt im Dezember 2016.

Im Verkehrsvertrag stehen weitere wichtige Standards zur Qualität und Ausstattung der Regionalzüge, die vor allem den Fahrgästen zugutekommen sollen. So muss Cantus neuwertige Fahrzeuge einsetzen. Rampen sollen den bequemen, barrierefreien Ein- und Ausstieg für Rollstuhlfahrer ermöglichen.

In den Zügen wird es behindertenfreundliche Toiletten für Menschen mit Rollstühlen sowie erweiterte Mehrzweckbereiche für Fahrräder, Kinderwagen, Rollstühle und Gepäck geben. Die Fahrgäste können sich zudem in den Wagen auf neuen elektronischen Anzeigen zur nächsten Station, zum Linienverlauf sowie zur aktuellen Uhrzeit informieren.

Darüber hinaus hat der Nordhessische Verkehrs-Verbund (NVV) mit seinen beteiligten Partnern bei der Vertragsgestaltung Wert darauf gelegt, dass soziale Mindeststandards für das Zugpersonal festgeschrieben werden und das Lohnniveau des Branchentarifvertrages der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft nicht unterschritten werden darf.

Freude über den Vertragsabschluss für den regionalen Schienenverkehr (von links): RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai, NVV-Chef Wolfgang Dippel, Andreas Ortz und Veit Salzmann von der Cantus-Verkehrsgesellschaft und der neue NVV-Chef Wolfgang Rausch.

Den neuen Vertrag mit Cantus haben neben dem NVV auch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Freistaat Thüringen geschlossen. Mit dem neuen Vertrag „bleibt die Qualität für unsere Fahrgäste im Hinblick auf Pünktlichkeit, Komfort und Qualität des Angebotes langfristig gesichert“, betonen der ausscheidende NVV-Geschäftsführer Wolfgang Dippel und sein Nachfolger Wolfgang Rausch. RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai zeigt sich ebenfalls mit dem Ergebnis der Ausschreibung zufrieden: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Cantus Verkehrsgesellschaft, die bewiesen hat, dass sie unsere Fahrgäste sicher und pünktlich ans Ziel bringt.“

Für die Fahrgäste wird sich zum Betriebsstart am 11. Dezember 2016 im Hinblick auf das Fahrplanangebot laut NVV nichts Wesentliches ändern.

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