Ärger nach Oldtimer-Tour wegen zugesagter Preise

Caracciola-Fans weisen Kritik zurück

Kassel. Bei einer Oldtimer-Tour zwischen Kassel und Dresden hatten die Gewinner einer Benefiz-Verlosung nicht jene Preise erhalten, die die Veranstalter in Aussicht gestellt hatten. Zum Bericht darüber in der HNA legen die Organisatoren Wert auf die Feststellung: Es habe nichts mit der eingegangenen Spendensumme zu tun, dass die versprochenen Hotelübernachtungen nicht stattgefunden hätten.

Mitveranstalter Eduard Neitzke verweist auf einen Vertrag mit der José-Carreras-Leukämiestiftung, der Empfängerin der Losspenden. Laut dem Dokument, das der HNA vorliegt, haben sich die Veranstalter verpflichtet, sämtliche Verlosungseinnahmen ohne Abzug an die Carreras-Stiftung weiterzuleiten.

Es sei „deshalb gar nicht möglich, von den Einnahmen durch den Losverkauf irgendetwas zu bezahlen, weder eine Reise, Hotelkosten oder Sonstiges“, sagt Neitzke. „Es war immer deutlich, dass die Kosten, welche die Gewinner verursachen, ausschließlich vom Veranstalter zu tragen sind.“

Zudem hätten die Teilnehmer der Tombola keine direkten Spenden an die Stiftung geleistet. Die „Scuderia Rudolf Caracciola“ habe die Aktion auf eigene Verantwortung und auf eigenes Risiko organisiert – mit dem Ziel, den Erlös später dann in eigenem Namen an die Stiftung zu spenden.

Zu den versprochenen Hotelübernachtungen sagte Neitzke: „Es stand zu keinem Zeitpunkt infrage, dass die in Aussicht gestellten Preise finanziert werden können.“ Die Zimmer seien auch schon gebucht gewesen. Gescheitert sei das Vorhaben, „weil schlichtweg die Autos nicht zur Verfügung standen, was jederzeit beweisbar ist“.

Weil nur ein Auto für Mitfahrer geeignet sei, war drei Gewinnern angeboten worden, je auf einer Tagesetappe mitzufahren. Übernachtungskosten fielen somit nicht an. (asz)

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