"Es gibt Grenzen"

Nach Karikatur-Streit: Caricatura und Kirche suchten Gespräch

Kassel. Nach der Auseinandersetzung um eine Jesus-Karikatur an der Fassade des Kulturbahnhofs haben Vertreter der Caricatura und der Kasseler Kirchen nun ein klärendes Gespräch geführt.

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Sie verständigten sich darauf, dass sie auch zukünftig kritisch aber konstruktiv in mögliche Auseinandersetzungen gehen werden. Die Positionen im Spannungsfeld zwischen Religion und Freiheit der Kunst seien eben unterschiedlich.

Trotz der künstlerischen Freiheit, so ist es in einer gemeinsamen Erklärung zu lesen, müsse „im Blick bleiben, dass es Grenzen gibt, bei deren Überschreitung sich Menschen verletzt fühlen können“. Um den konstruktiven Dialog weiter zu vertiefen, soll sich das nächste Komik-Kolloquium im Februar 2013 dem Thema „Komik und Religion“ widmen. (bal)

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