Auch Lutz Schmidt verlässt Christdemokraten

CDU-Austritte in Kassel: Stadtverordneter Donald Strube wechselt zur FDP

Donald Strube

Kassel. Nach der Wahlschlappe der Kasseler CDU hat am Donnerstag der am Sonntag gewählte Stadtverordnete Donald Strube seinen Austritt aus der CDU erklärt und alle Ämter niedergelegt.

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So wurde in den Kasseler Stadtteilen gewählt

Er war Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Kassel, Mitglied des Kreisvorstandes und Vorsitzender des Stadtbezirksverbands Harleshausen. Strube will sein Stadtverordnetenmandat behalten und künftig in der FDP-Fraktion mitarbeiten.

Der langjährige Stadtverordnete Lutz Schmidt, der am Sonntag nicht wieder ins Stadtparlament gewählt wurde, kehrt der CDU ebenfalls den Rücken. Sein Mandat im Ortsbeirat Harleshausen will Schmidt künftig als parteiloses Mitglied ausüben. Ursache der Austritte ist offenbar das Verhalten der Kasseler CDU-Chefin und hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann.

In einer Erklärung des CDU-Stadtbezirksverbandes Harleshausen werden die Beweggründe von Strube und Schmidt genannt. Die CDU-Chefin habe selbstherrlich den gescheiterten CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Ernst Wegener ausgewählt, auf der Kommunalwahlliste Veteranen und Getreue samt ihrem Ehemann auf bevorzugten Plätzen postiert und die Wahlkampffinanzierung nicht im Vorstand abgestimmt.

Das Fass zum Überlaufen gebracht habe Kühne-Hörmanns Erklärung zur Wahlniederlage der CDU, für die sie den Trend und die Atomkatastrophe in Japan verantwortlich gemacht habe. (ach)

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