Städtische Werke: Erhöhte Konzentration festgestellt - Mehrere Stadtteile und ganz Vellmar betroffen

Chlor gegen Bakterien im Trinkwasser

Hochbehälter am Osterberg: Hier wurden am Montag Bakterien festgestellt. Archivfoto: dpa

Kassel. Das Trinkwasser für mehrere Kasseler Stadtteile sowie in Vellmar muss für zwei Wochen gechlort werden. Das teilten die Städtischen Werke gestern mit.

Bei einer Routinekontrolle des Hochbehälters Osterberg am Montagnachmittag sei eine Belastung mit Bakterien festgestellt worden.

Vom Osterberg aus werden die Stadtteile Kirchditmold, Harleshausen, Warteberg-Philippinenhof, Fasenenhof, Wolfsanger-Hasenhecke sowie Teile von Bad Wilhelmshöhe (Wahlershausen) und die Stadt Vellmar mit Trinkwasser versorgt.

Eine Gesundheitsgefährdung schließen sowohl die Städtischen Werke als auch das Gesundheitsamt aus. Trotzdem müsse das Wasser gechlort werden, um die Keime abzutöten. Nach Angaben der Städtischen Werke wird derzeit nach den Ursachen und der Quelle der Verkeimung gesucht. Man habe Wasserproben genommen, die im mikrobiologischen Labor untersucht würden. Die Chlorzugabe sei mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

Die Städtischen Werke weisen darauf hin, dass sensible Menschen den Chlorgeschmack wahrnehmen können. Normalerweise enthalte das Kasseler Trinkwasser im Gegensatz zu anderen Städten nur sehr wenig oder gar kein Chlor. (tos)

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