Unterschiede in Innenräumen und bei Proben unter freiem Himmel

Chöre dürfen wieder singen: Regeln für Kassel und den Landkreis

Chorprobe im Georgengarten in Hannover
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Laienchöre dürfen wieder zusammen proben - drinnen wie draußen.

Dank der guten Entwicklung bei den Corona-Fallzahlen ist im Alltag immer mehr möglich. In unseren Corona-Fragen- und Antworten blicken wir heute auf die Chöre.

Dürfen Laienchöre eigentlich wieder singen? Ja. Für sie gibt es laut Hessischem Sängerbund folgende Regeln:

  • In Innenräumen: Bis zu 100 Ungeimpfte dürfen sich mit aktuellem Test treffen. Es muss dabei ein Mindestabstand von drei Metern eingehalten werden. Der Abstand zum Chorleiter muss sechs Meter betragen. Eine Verringerung des Abstandes in Singrichtung auf drei Meter kann nur bei verstärkter Lüftung und nachweislicher Einhaltung einer maximalen CO2-Konzentration der Raumluft von 800 ppm erfolgen. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden (und sind Abtrennungen nicht möglich), können als alternative Schutzmaßnahme Masken getragen werden. Eine Kontaktnachverfolgung muss gewährleistet sein. Außerdem muss ein Hygienekonzept umgesetzt, eingehalten und für alle sichtbar angebracht werden.
  • Im Freien: Bis zu 200 Ungeimpfte dürfen sich treffen. Ein aktueller Test wird empfohlen. Ebenso ein Mindestabstand von drei Metern, zum Chorleiter sechs Meter. Auch hier muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein und ein Hygienekonzept eingehalten und für alle sichtbar angebracht werden.

Vollständig Geimpfte und Genesene zählen laut Sängerbund bei der Begrenzung der Teilnehmerzahl nicht mit, sie können also zusätzlich kommen. Generell wird empfohlen, dass Chöre draußen singen.

Und was gilt für die Auftritte von Chören? In Innenräumen sind Veranstaltungen laut Hessischem Sängerbund mit bis zu 100 (ungeimpften) Personen mit aktuellem Test und Kontaktdatenverfolgung möglich (im abzuklärenden Einzelfall auch mit mehr Personen). Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 200 (ungeimpften) Personen erlaubt. Ein aktueller Test wird dabei empfohlen.

Wie haben sich die Zahlen entwickelt? Sieben neue Corona-Fälle hat das Gesundheitsamt am Freitag für Kassel gemeldet, für den Kreis waren es 11. Gleichzeitig sank die Zahl der aktuell Infizierten in der Stadt um 19 auf 152 und im Kreis um 3 auf 122. 20 Infizierte mussten im Krankenhaus behandelt werden (minus1), 10 von ihnen intensivmedizinisch. 26 weitere Infizierte gelten in Kassel als genesen (insgesamt: 8100), im Kreis sind es 14 (insgesamt: 7865). Weitere Todesfälle gab es nicht.

Wie hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz entwickelt? Sie ist in Kassel gestiegen – von 21,8 am Donnerstag auf 23,3 am Freitag. Im Kreis veränderte sie sich nicht und lag an beiden Tagen bei 17,7. Hessenweit lag die Inzidenz gestern bei 21,5. (Marie Klement)

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