35 Chöre beim Sängerfest auf der Wilhelmshöhe

Vielfältiges Repertoire: Die Chorgemeinschaft Besse gab vor auf der Treppe vor dem Schloss Wilhelmsöhe Gospels, klassische und modern arrangierte Lieder zum Besten. Fotos: Malmus

Kassel. Die Kulisse war traumhaft. Leider spielte das Wetter nur zeitweise mit. Beim Chorfest „Tönender Bergpark“ sangen am Sonntag 35 Chöre mit mehr als 1000 Sängern aus Kassel und Umgebung gut vier Stunden lang rund um die große Schlosswiese.

An den acht Stationen von der Schlosstreppe über den Fontänenteich bis zum Musikpavillon hörten etliche Besucher die jeweils halbstündigen Chorkonzerte.

„Rock my Soul“ schmetterte die Chorgemeinschaft Besse von der Schlosstreppe Richtung Herkules. Gospels, klassische und modern arrangierte Volkslieder hat der Chor im Repertoire. „Ein gemischtes Programm ist wichtig, so könne wir auch junge Mitglieder gewinnen“, sagte Chorleiterin Dorin Schimdt. 

Zeitgenössische Musik – die kam auch bei den Besuchern Harald und Ute Bernstein aus Kassel gut an. Sie waren begeistert vom Auftritt des Chors Provocale Kassel, der den Udo-Jürgens-Klassiker „Ich war noch niemals in New York“ am Fontänenteich sang. Klassisch – schwarze Hose, weißes Hemd und Notenhefte – präsentierte sich die Chorgemeinschaft Kasseler Herrenchor / Männergesangverein Schwebda mit „An der schönen blauen Donau“. Auch diese Sängter erhielten von Zuhörern und Spaziergängern im Park reichlich Applaus.

Die Chöre boten eine gelungen Mischung aus klassischem Liedgut und zeitgenössischen, modernen Stücken. „Ich finde es toll, dass viele junge Chöre den Mut haben, hier zu singgen“, sagte Dorin Schmidt.

Bilder des "Tönenden Bergparks"

Tönender Bergpark

Für die Chöre ist das Sängerfest, das zum sechsten Mal stattfand, auch eine Gelegenheit, mit anderen Ensembles in einer lockeren Atmosphäre in Kontakt zu kommen - zum Beispiel vor dem Schloss bei Getränken und Speisen. Der Auftritt aller Chöre zum Schluss fiel wegen des einsetzenden Regens jedoch buchstäblich ins Wasser. 

Von Mirko Konrad

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