Ab sofort im Internet abrufbar

City-Finder: Kassel ist Top-Kompromiss im Vergleich mit deutschen Städten

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Kassel mit dem Herkules als Wahrzeichen punktet mit einem guten Gesamtangebot: Es gibt viele Grünflächen, die Arbeitslosigkeit hält sich in Grenzen, das Radwegenetz ist zumindest mittelmäßig und beim Kulturangebot hat die Stadt mehr zu bieten als nur die Saskia von Rembrandt.

Kassel. Wer es mittelmäßig mag, der wohnt in Kassel genau richtig: Zu diesem Schluss kann kommen, wer den interaktiven City-Finder benutzt, der ab sofort im Internet abrufbar ist.

Mit dessen Hilfe können Nutzer herausfinden, welche der 71 deutschen Großstädte am besten zu den persönlichen Vorlieben passt. Dazu wurden allerlei statistische Informationen zu den Lebenshaltungskosten, dem Arbeitsmarkt, dem kulturellen Angebot und sogar dem Wetter hinterlegt.

Der City-Finder wurde von der Berliner Agentur Peak Ace im Auftrag der BKM-Bausparkasse erstellt. Wir haben ihn getestet.

So funktioniert der City-Finder

Der City-Finder ist für Menschen gedacht, die vor einem neuen Lebenschnitt stehen und nach der passenden Stadt (zum Beispiel zum Studieren) suchen. Dafür legt der Nutzer zunächst fest, wie groß die Wunschstadt sein soll. Die Städte sind – je nach Einwohnerzahl – in fünf Kategorien eingeteilt. Kassel gehört zur Liga der Städte zwischen 175.000 und 250.000 Einwohner. Vor allem innerhalb ihrer Gruppe werden die Städte untereinander verglichen.

Anschließend legt der Nutzer fest, welche Kriterien ihm besonders wichtig sind. So kann er beispielsweise wählen, ob die Bevölkerung eher jung sein soll, ob ihm wenig Kriminalität wichtig ist und ob es viele Parks geben soll. Auch die Präferenzen beim Nachtleben, dem Wetter, dem Kultur- und Sportangebot sowie der Fahrradfreundlichkeit können festgelegt werden.

Weiter zu mehr Daten des Städterankings hier.

Aus den Vorgaben des Nutzers ermittelt der Cityfinder anschließend die passenden Großstädte.

So schneidet Kassel beim City-Finder ab

Kassel sammelt dann besonders viel Punkte, wenn der Nutzer bei den abgefragten Kriterien jeweils ein mittleres Interesse angibt: Das gilt etwa für das Sportangebot, die Fahrradfreundlichkeit und die Restaurantauswahl.

Auch beim Wetter muss er es „gemischt“ mögen, damit Kassel punktet.

Im Mittelfeld liegt Kassel auch bei der Zahl der Arbeitsplätze, den Lebenshaltungskosten (500 bis 750 Euro), dem monatlichen Durchschnittseinkommen (3250 bis 3800 Euro Brutto) und der Verkehrsinfrastruktur.

Überdurchschnittlich wird das Kasseler Kultur- und Parkangebot bewertet – unterdurchschnittlich das Nachtleben. Auch die Anzahl der Start-up-Unternehmen ist vergleichsweise gering.

Wer sich dann noch mit einem SPD-Oberbürgermeister anfreunden kann – auch Parteipräferenzen können Nutzer angeben – der liegt in Kassel genau richtig.

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