Collegeblock oder Computer: Wie studiert es sich besser?

Ein Kaffeefleck macht die Notizen aus der Vorlesung unlesbar. Wären sie im Computer gespeichert, müsste man auch nicht den schweren Aktenordner schleppen. Vieles spricht für einen Umstieg vom Collegeblock auf den Laptop – oder gar einen Tablet-Computer.

Da stört man mit dem Tastengeklacker auch nicht den Sitznachbarn. Wir vergleichen die drei Arbeitsgeräte untereinander.

Block

Der Klassiker. Günstig in der Anschaffung, schreiben geht intuitiv und Strom brauchen die weißen Blätter nicht. „Wenn man in der Vorlesung etwas skizzieren, Formeln mitschreiben oder Bilder zeichnen muss, ist ein Block oft von Vorteil,“ findet Holger Wöltje, Zeitmanagement-Experte. Außerdem lernt man Handgeschriebenes schneller, so Wöltje weiter. Einen Absturz kennt ein Block nicht, zum Lernen sind die Seiten ebenfalls besser, da sie nicht alle gleich aussehen – dann fällt es dem Gehirn leichter, sich die Inhalte zu merken. Und viel Ablenkung gibt es auf einem weißen Blatt auch nicht.

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Fotostrecke: Das sind gängige Notebook- und Tablet-PC-Modelle

Fotostrecke: Das sind gängige Notebook- und Tablet-PC-Modelle

Notebook

Inzwischen gibt es sie in vielen Formen, Farben und Größen. Das Notebook findet sich schon seit einigen Jahren in den Hörsälen – dank des Netbook-Booms gibt es kleine Geräte inzwischen auch schon für 200 Euro und weniger. Darüber hinaus ist ein Studium ganz ohne PC nicht mehr vorstellbar. Mitschreiben geht schneller, der Text bleibt stets lesbar. Auch ältere Texte findet man über die Suche schnell wieder. Außerdem kann man nebenbei gleich andere Sachen aufrufen, zum Beispiel die Präsentation des Dozenten. Probleme gibt’s mit der Akkulaufzeit vor allem bei größeren Notebooks. Durch Spiele und Internetzugang kann die Konzentration allerdings schnell flöten gehen.

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Tablet-Computer

Sie gehören noch zu den Exoten in der Vorlesung, viele Studienanfänger denken allerdings darüber nach: Tablets gibt es inzwischen in vielen Varianten. Mit einer Größe von bis zu zehn Zoll sind sie kleiner als ein Notebook – die Bedienung per Touchscreen ist intuitiv. Ein weiterer Vorteil: Die Betriebsgeräusche sind gering, Tastengeklapper entfällt. Ein Notebook-Ersatz ist ein Tablet allerdings noch nicht – Schreiben fällt auf einer mechanischen Tastatur leichter und ein größerer Bildschirm ist für eine Hausarbeit ebenfalls hilfreich. Durch die vielen Apps hat man auch genauso schnell Ablenkung auf dem Bildschirm. Außerdem sind die Anschaffungskosten noch sehr hoch. Auf die Akkulaufzeit sollte man ebenfalls achten.

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Von Benedikt Dittrich/dpa

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