Connichi: In Kassel waren die Elfen los

Reife Leistung: Im Meer von Tausenden Schrillen, Bunten und Originellen, die alle den Wunsch haben, aufzufallen und sich fotografieren zu lassen, gelingt es der 21-jährigen Marie-Kathrin Haase sämtliche Blicke auf sich zu ziehen.

Kassel. Wieder einmal trafen sich am Wochenende nach Angaben der Veranstalter 13 500 Fans japanischer Comics und anderer Fantasiewelten in der Stadthalle zur großen Connichi.

Reife Leistung: Im Meer von Tausenden Schrillen, Bunten und Originellen, die alle den Wunsch haben, aufzufallen und sich fotografieren zu lassen, gelingt es der 21-jährigen Marie-Kathrin Haase sämtliche Blicke auf sich zu ziehen.

Den weißen Rock mit einem Radius von mehreren Metern ausgebreitet, sitzt sie regungslos über Stunden auf dem Stadthallen-Vorplatz. Sie stellt die rätselhafte Manga-Prinzessin Hinoto dar. Die kann im japanischen Trickfilm Anime X weder laufen, noch sehen, oder sprechen. „Dafür besitzt sie die Gabe, in die Träume zu blicken“, sagt die junge Frau aus Wernigerode, schlägt ihre Augen mit den roten Kontaktlinsen auf und blickt dabei unendlich traurig. Alles in allem habe die Entwicklung ihres Kostüms über ein Jahr Zeit in Anspruch genommen und 600 Euro gekostet.

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Wieder einmal trafen sich am Wochenende nach Angaben der Veranstalter 13 500 Fans japanischer Comics und anderer Fantasiewelten in der Stadthalle zur großen Connichi. Nach ihrem Auftakt in Ludwigshafen fand die Veranstaltung jetzt bereits zum achten Mal in Kassel statt und hat sich zur größten von Fans organisierten Connichi Deutschlands gemausert. „Wir hätten noch ein paar tausend Karten mehr verkaufen können, wenn das die Raumkapazitäten zugelassen hätten“, sagt Connichi-Sprecherin Janina Meyer vom Verein Animexx

Impressionen von der Connichi

Noch mehr Bilder der schrillen Messe Connichi in Kassel

Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
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Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
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Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
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Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
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Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
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Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Schriller Start der Connichi in Kassel © Andreas Fischer
Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
Connichi in Kassel © HNA/Ditzel
Connichi in Kassel © HNA/Ditzel

Nicht nur das Kongress-Palais, sondern der gesamte Vordere Westen war an drei Tagen von friedlichen, wundersamen, zum Teil extrem aufwändig kostümierten jungen Menschen bevölkert. Die zahlreichen Schaulustigen und Fotografen konnten nicht nur den obligatorischen Sailor-Moons in ihren Matrosenanzügen und blonden Langhaarperücken begegnen, sondern auch dem schrulligen Großadmiral Sengokh, Widersacher des affenköpfigen Monkey D. Ruffy, Rotkäppchen im japanischen Lolita-Style oder einem etwas verstaubt wirkenden Glücksberichterstatter der KuK-Armee.

Dieses Kostüm entstammt nicht wie die meisten einem japanischen Comic, Manga genannt, sondern einzig und allein der Fantasie von Barbara aus Wien. „Das Schöne ist, man darf anziehen, was man will“, sagt sie und posiert für die Fotografen mit einer Besucherin aus Nürnberg, die zur Connichi in das Kostüm von Pebbles, dem Baby aus der Zeichentrick-Serie „Die Feuersteins“ geschlüpft ist.

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