Container soll wieder Jugendtreff werden

Mario Kiehl

Kassel. Früher war der Container an der Ernst-Leinius-Schule beliebter Treffpunkt für ältere Jugendliche, momentan steht er leer und muss repariert werden.

Der neue Jugendarbeiter für Harleshausen und Kirchditmold, Mario Kiehl, will das ändern und auch die Probleme mit Vandalismus durch Jugendliche angehen.

Kiehl ist seit Anfang Dezember vergangenen Jahres im Amt. Während der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Kirchditmold stellte der 42-Jährige sich und seine Pläne vor. Der Container solle nach einer gewissen Anlaufzeit von den Jugendlichen selbst verwaltet werden. Sie sollen auch einen Schlüssel erhalten. Er stecke allerdings in einem „Dilemma“, meinte Kiehl. Die Stadt verlange, dass er vor der nötigen Renovierung des Containers schon eine geeignete Jugendgruppe zusammenstelle. Er plane für den Februar ein Grillfest und Ende März eine Bowlingaktion, um Kontakt mit Jugendlichen zu bekommen. Er wolle für mehr Zulauf im Jugendraum im Gemeindehaus der Kirche Kirchditmold sorgen, sagte Kiehl.

Mit den Problemen der Stadtteile im Jugendbereich wurde Kiehl wenige Wochen nach Amtsantritt konfrontiert: Anwohner hätten berichtet, dass Jugendliche vor Weihnachten auf dem Dach der Kita II herumgelaufen seien, berichtete Kiehl. Zudem sei eine Fußmatte der Kita entwendet und der Griff der Eingangstür angesengt worden. Er habe das Ordnungsamt eingeschaltet.

An der Ernst-Leinius-Schule habe er zweimal Jugendliche, die sich in einem eigentlich nicht zugänglichen Bereich der Schule aufhielten, verweisen müssen. Der Arbeitskreis Kinder und Jugendliche Kirchditmold hatte schon vor einem Jahr beklagt, dass es in bestimmten Gebieten Kirchditmolds zunehmenden Vandalismus gebe.

Der Ortsbeirat will Kiehl unterstützen. Das Gremium wolle Jugendliche zu einer gesonderten Sitzung einladen, da diese ihre Wünsche für Freizeitmöglichkeiten im Stadtteil äußern können, sagte Ortsvorsteherin Elisabeth König. (pdi)

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