Notbremse

Corona-Regeln in Hessen: Was an Ostern erlaubt ist - und was nicht

In Hessen wird die Corona-Notbremse gezogen. Zoos und botanische Gärten bleiben jedoch geöffnet, solange das Geschehen draußen stattfindet.
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In Hessen wird die Corona-Notbremse gezogen. Zoos und botanische Gärten bleiben jedoch geöffnet, solange das Geschehen draußen stattfindet. (Symbolbild)

Die Corona-Notbremse wurde in Hessen gezogen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die neuen Regeln vorgestellt. Sie gelten an Ostern.

Kassel – Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident von Hessen, hat sich dem Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Oster-Ruhetage wieder abzuschaffen, angeschlossen. „Es war richtig, von der Entscheidung über die Osterruhe abzusehen“, sagte Bouffier am Mittwoch (24.03.2021) auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage.

Man habe diese Entscheidung gemeinsam mit der Bundeskanzlerin getroffen. „Wenn es nicht geht, muss man es nicht machen.“ Dies hat zur Folge, dass die Geschäfte, Betriebe, Schulen und öffentliche Einrichtungen in Hessen am Gründonnerstag und am Karsamstag entgegen der vorigen Beschlüsse geöffnet bleiben. Bezüglich der Gottesdienste will Ministerpräsident Bouffier weiterhin das Gespräch mit den Kirchenpräsidenten suchen und appelliert dringend, auf Präsenz-Veranstaltungen zu verzichten. 

Corona-Notbremse in Hessen: Diese neuen Regeln gelten

Am Montag (29.03.2021) wurde die Corona-Notbremse gezogen. Dies hat Einschränkungen und Änderungen der Regeln zur Folge. Wir haben zusammengefasst, was dann in Hessen gilt:

  • Die Kontaktbeschränkungen bleiben unverändert: Maximal fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushalten dürfen sich treffen (Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen), auch über Ostern.
  • Aus „Click&Meet“ wird wieder „Click&Collect“: Der Einzelhandel in Hessen muss wieder schließen, allerdings nicht alle Geschäfte. Buchläden, Gartenmärkte und körpernahe Dienstleistungen bleiben unabhängig von der Inzidenz offen – dazu zählen auch Friseure.
  • In Hessen gibt es weiterhin keine landesweite Ausgangssperre. Kommunen können selbst entscheiden, ob sie ab einer bestimmten Inzidenz Ausgangssperren verhängen.
  • Alten- und Pflegeheime: Ab dem 1. April sollen zwei Personen pro Tag eine Patientin oder einen Patienten besuchen können.
  • Zoos und botanische Gärten bleiben geöffnet, solange das Geschehen draußen stattfindet. Geschlossene Ausstellungsorte, wie Museen, müssen schließen. 
  • Museen und Galerien unter freiem Himmel bleiben ebenfalls geöffnet. Geschlossene Räume können für den Publikumsverkehr nicht öffnen.
  • Fitnessstudios in Hessen bleiben geöffnet. Es gilt nach wie vor die Regel: Eine Person darf auf 40 Quadratmetern trainieren. Zudem ist Sport für Kinder unter 14 Jahren unter freiem Himmel in Gruppen erlaubt. Auch ansonsten könnten zwei Hausstände und maximal fünf Personen im Freien gemeinsam Sport machen.

Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich die Maßnahmen der Corona-Notbremse in Hessen sind und ob weitere Einschränkungen seitens der Landesregierung ergriffen werden. (Luisa Ebbrecht)

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