Sars-CoV-2

Coronavirus in Nordhessen - Umfassende Lockerungen in Kraft getreten 

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Corona in Nordhessen: Umfassende Lockerungen in Kraft getreten 

Das Coronavirus hat in Nordhessen zu vielen Beschränkungen des öffentlichen Lebens geführt. Nun wurden umfassende Lockerungen umgesetzt.

  • Absagen von Veranstaltungen in und um Kassel 
  • Coronavirus-Testzentrum wird in Kassel eingerichtet 
  • In Nordhessen können Fitness-Center wieder öffnen

Nordhessen - In Nordhessen ist es seit dem 15. Mai wieder erlaubt ihre Pforten zu öffnen, wenn auch nur unter Auflagen. Eine dieser Auflagen besagt das je 5 Quadratmetern nur ein Gast bedient werden darf. Eine Ausnahme gilt wenn, die Personen aus einem oder zwei Haushalten stammen oder einer Familie zugehören.

Corona in Nordhessen: Clubs bleiben weiterhin geschlossen

Diskotheken, Clubs und andere Partylocations müssen weiterhin geschlossen bleiben. Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten dürfen ab 15. Mai ebenfalls wieder eröffnen.

Sportarten bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann sind bereits seit 9. Mai wieder im Innen- Wie auch Außenbereich zulässig, allerdings nur unter der Bedingung das die Wasch und Umziehräume geschlossen bleiben.

Corona in Nordhessen: Fitnesscenter dürfen wieder öffnen

Seit dem 15. Mai können auch Fitnesscenter wieder öffnen. Das gilt auch für Kegelbahnen und Squash-Anlagen, sowie Bowlingbahnen. Geschlossen bleiben weiterhin Schwimmbäder und Saunen.

Auch Geschäfte sind von den Corona-lockerungen betroffen. Hier gilt, seit dem 9. Mai keine Beschränkung auf Geschäfte mit einer Größe unter 800 Quadratmetern mehr. Allerdings darf pro 20 Quadratmetern nur ein Kunde das Geschäft betreten. An Universtitäten gibt es seit 9. Mai auch wieder Präsenzveranstaltungen.

Corona in Nordhessen: Großveranstaltungen nicht per se erlaubt

Veranstaltungen mit über 100 Personen, sind weiterhin verboten, es sei den die Abstands und Hygiene Regeln können gewähgrleistet werden. Dies muss alleridngs ab 100 Personen genehmigt werden.

Auch Kulturstädten dürfen seit 9. Mai wieder Besucher empfangen. Allerdings nur wenn vor Ort die Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden können. Bei Theatern und anderen Städten in denen die Besucher sitzen ist pro Besucher eine Fläche von 5 Quadratmetern erforderlich. Bei Museen und Einrichtungen wo sich die besucher Bewegen ist eine Fläche von 10 Quadratmetern erforderlich.

Corona in Nordhessen: Umfassende Lockerungen angekündigt

Auch in Nordhessen wurde Lockerungen der Beschränkungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie umgesetzt. Diese wurden am Mittwoch (06.05.2020), nach der Bund-Länder-Konferenz, angekündigt. Wann welche Lockerungen in Nordhessen in Kraft traten, wurde am Donnerstag (07.05.2020) entschieden.

Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben trotz der Lockerungen genauso bestehen, wie die Maskenpflicht. Allerdings ist es mittlerweile wieder möglich sich mit Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zu treffen. Diese Regelung gilt vor erst bis zum 5. Juni.

Corona in Nordhessen: Corona-Lockerungen betreffen auch Geschäfte

Geschäfte in Nordhessen dürfen laut den Ankündigungen bald wieder unabhängig von ihrer Größe öffnen. Hinzu kommt allerdings eine Maximalanzahl an Personen, die sich gleichzeitig in den jeweiligen Geschäften aufhalten dürfen.

In Nordhessen sollen noch im Mai Gaststätten, Hotels und Campingplätze wieder öffnen dürfen. AuchFitness-Studios sollen noch im Mai unter die Corona-Lockerungen fallen. Wie das im Detail aussehen wird, konnte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) noch nicht sagen.

Corona in Nordhessen: Einlass Beschränkungen für Klinken werden gelockert

Anders sieht es beim Breitensport aus. Hier wurden bereits Auflagen festgelegt, unter denen das Training von Breitensportarten unter freiem Himmel wieder erlaubt ist. Dazu zählt unter anderem auch ein Abstandsgebot. In Nordhessen werden auch die Besucherbeschränkungen für Kliniken, Altersheime und Behinderteneinrichtungen gelockert.

Wenn kein akutes Infektionsgeschehen in den Einrichtungen vorliegt, wird es Menschen in den Einrichtungen bald möglich sein, wiederkehrenden Besuch von einer bestimmten Person zu erhalten.

Laut dem hessischen Ministerpräsidenten sollen in Nordhessen bald auch wieder Veranstaltungen mit 100 Personen stattfinden können. Voraussetzung sei auch hier, dass ein ausreichendes Hygienekonzept vorliegt.

Seit über einem Monat gelten auch in Nordhessen in vielen Bereichen des Lebens Corona-Regeln. Langsam werden diese nun an vielen Stellen gelockert. Ab dem 20.04.2020 dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern auch in Nordhessen wieder öffnen.

Die ersten Schülerinnen und Schüler kam am  20.04.2020 das erste Mal seit dem Corona-Lockdown wieder zurück in ihre Schulgebäude kommen. Die verschärften Kontaktbestimmungen bleiben allerdings vor erst in Kraft.

Coronavirus in Nordhessen: Großveranstaltungen bleiben untersagt

Das bedeutet das in der Öffentlichkeit auch weiterhin mindestens 1,5 Meter Sicherheitsabstand zu anderen Personen gehalten werden muss. Zudem darf sich im öffentlichen Raum nur mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt aufgehalten werden.

Auch Großveranstaltungen bleiben weiterhin in Nordhessen untersagt. Bundesweit gilt mittlerweile sogar ein Verbot von Großveranstaltungen. Dieses besteht bis einschließlich 31. August 2020.

Coronavirus in Nordhessen: Was Sie jetzt wissen müssen

Im Angesicht des Coronavirus widmet sich Nordhessen weiteren Vorsichtsmaßnahmen: Nach anfänglichem Zögern wurden mittlerweile auch in Kassel sämtliche Großveranstaltungen abgesagt. Darüber hinaus ermöglichen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern vermehrt, von zu Hause aus zu arbeiten. Am Klinikum Kassel wurde zudem ein Coronavirus-Testzentrum eingerichtet.

Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Nordhessen

Wie in ganz Deutschland, appelliert man auch in Nordhessen an jeden einzelnen Menschen, verantwortungsbewusst mit der aktuellen Krisensituation umzugehen und den Coronavirus nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So wird empfohlen, sich möglichst häufig die Hände zu waschen, sich nicht ins Gesicht zu fassen und körperlichen Kontakten mit Mitmenschen zu vermeiden. 

Wer hustet oder niesen muss, soll sich an die entsprechenden Hygieneempfehlungen halten und beispielsweise in die Armbeuge niesen. Auch benutzte Taschentücher sollten sofort entsorgt werden. Außerdem wird empfohlen, sich beim Niesen oder Husten grundsätzlich von Personen wegzudrehen. Allgemein gilt, Abstand zu anderen Personen zu halten.

Coronavirus in Nordhessen: Was tun bei einem Verdacht?

Personen, die Symptome des Coronavirus aufweisen und in einem Gebiet waren, in dem das Virus nachgewiesen wurde, sollen sich telefonisch beim Hausarzt oder beim medizinischen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 melden. 

Personen, die Kontakt zu nachweislich Infizierten hatten, sollte das zuständige Gesundheitsamt informieren. Die Telefonnummer ist 0561 7871968. Zudem können Sie sich über die hessenweite Hotline 0800 5554666 informieren.

Wer unter schweren grippalen Symptomen leidet und falls ein begründeter Verdachtsfall besteht, helfen die Kliniken in Nordhessen weiter, darunter auch das Klinikum Kassel. Aufgrund der nötigen Isolationsmaßnahmen wird allerdings dringend gebeten, die Kliniken nicht persönlich, sondern telefonisch zu kontaktieren.

Sollte sich ein Verdacht bestätigen und eine Infektion nachgewiesen werden, werden die Kontaktpersonen der infizierten Person ermittelt und ebenfalls auf das Virus getestet. Die erkrankte Person und Menschen, die in engem Kontakt zu ihr standen, werden isoliert. 

Testzentren für das Coronavirus in Nordhessen

Wie das Gesundheitsamt Region Kassel mitteilt, sollen Patienten aus Nordhessen, bei denen ein begründeter Verdacht auf durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 besteht, ab sofort einen Termin im Klinikum Kassel bekommen. Hier gilt ebenso: Termine werden nur telefonisch vom Ärztlichen Bereitschaftsdienst und vom Gesundheitsamt vergeben.

Auch im Kreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen gibt es zwei Testzentren für Abstrich-Untersuchungen. Das Testzentrum befindet sich in der Nähe der Kreisverwaltung in Korbach, da man einen möglichst großen Abstand von dicht besiedelten Wohnquartieren gewährleisten möchte. Wer unangekündigt und ohne Termin kommt, kann nicht untersucht werden. Ein weiteres Testzentrum für den südlichen Kreisteil befindet sich derzeit noch in Planung. 

„Wir sorgen mit der Aufstockung der Testcenter dafür, dass fast jeder Bürger Hessens innerhalb eines Radius von 30 Kilometer ein Testcenter erreichen kann. Wir bedanken uns bei den Landräten, die uns an dieser Stelle unterstützt haben, Örtlichkeiten zur Verfügung stellen oder sogar Personal aufbringen. All das hilft uns bei der schwierigen Aufgabe, ein Netz von Corona-Testcentern über Hessen zu spannen“, erklärten die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke. 

Coronavirus in Nordhessen: Kindergarten und Schule

Seit dem 16.03.2020 haben Schüler in Nordhessen frei. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und zu verlangsamen, fällt im Bundesland Hessen an allen Schulen der Unterricht für drei Wochen aus. Danach folgen zwei Wochen reguläre Osterferien. 

Für bestimmte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 6 und bestimmte Kindergartenkinder wird eine Notfallbetreuung gewährleistet. Für Kinder von Eltern, die Mitarbeiter der Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, von Ordnungsbehörden oder öffentlichen Gesundheitsdiensten sind, gilt dies besonders.

Was gilt für Unternehmen und Arbeitnehmer beim Coronavirus in Nordhessen?

Im Arbeitsumfeld sowie am eigenen Arbeitsplatz sollten die allgemeinen Hygienemaßnahmen unbedingt eingehalten werden. Zusätzlich gilt, auf das Händeschütteln zu verzichten und es zu vermeiden, Arbeitsmaterialien oder Geschirr zu teilen. Unternehmen in Nordhessen sollen zudem eine Pandemieplanung für ihren Betrieb entwickeln. 

Muss ein Arbeitnehmer aufgrund des Coronavirus in Quarantäne, bekommt der Infizierte weiterhin sein Netto-Gehalt ausgezahlt, so der Arbeitsrechtler Prof. Dr. Peter Wedde. Der Staat erstattet dem Arbeitgeber diesen Betrag. Selbiges gilt übrigens auch für Selbständige: Auf Basis ihres Durchschnittseinkommens kann eine staatliche Erstattung beantragt werden. Außerdem verhängen Unternehmen wegen Corona Kurzarbeit.

Wer in Geldprobleme gekommen ist, kann Corona-Soforthilfen beantragen.

Coronavirus: Absagen von Großveranstaltungen in Nordhessen

Bei der Absage von (Groß-)Veranstaltungen in Nordhessen geht es hauptsächlich darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, da das Risiko einer Ansteckung bei Großveranstaltungen viel höher ist. Außerdem macht es die Rückverfolgung der Infektionskette schwierig bis unmöglich.

Ursprünglich hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn empfohlen, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden abzusagen. Die Stadt Kassel hat sich mittlerweile der neuen Verordnung des Landes Hessen angeschlossen und untersagt ab sofort alle Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 100 Personen.

Von Nail Akkoyun und Lucas Maier

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