Klinik-Beschäftigte protestieren

Corona-Versorgung: Protest vor dem Rotkreuz-Krankenhaus in Kassel

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Protest vor dem Rotkreuz-Krankenhaus

Die DRK-Kliniken Nordhessen schlagen Alarm: Fehlende finanzielle Mittel gefährden die Corona-Versorgung. Klinik-Beschäftigte haben am Wochenende protestiert.

„Wir sind wütend: Wir haben alle Anforderungen der Bundesregierung umgesetzt, die angeordnet wurden, um auf den Ansturm von Corona-Patienten vorbereitet zu sein“, sagt Simone Hoffmann, Sprecherin der DRK-Kliniken Nordhessen.

Man habe den Aussagen von Gesundheitsminister Spahn vertraut, der einen adäquaten Finanzausgleich versprochen hat. Jetzt sei klar: „Die in Aussicht gestellten Mittel reichen hinten und vorne nicht.“

Coronavirus: Fehlende finanzielle Mittel gefährden die Versorgung von Patienten

Auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft ist alarmiert. „Mit dem aktuellen Gesetzentwurf zum Ausgleich der finanziellen Belastungen für die Krankenhäuser bricht der Bundesgesundheitsminister das Versprechen der Kanzlerin zu einem umfassenden Schutzschirm für die Krankenhäuser“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Damit würden die, die vor der größten Herausforderung stehen und am dringendsten in der Coronakrise gebraucht werden, im Stich gelassen.

Von Christina Hein

Viele Schwangere sind in Sorge, dass wegen des Coronavirus der Partner nicht bei der Geburt dabei sein kann. Auch in den Kliniken in Kassel gibt es Einschränkungen.

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