Daimler-Werker befürchten Stellenabbau in Kassel

Kassel. In der Belegschaft des Lkw-Achsenwerks von Daimler in Kassel macht sich Unmut breit. Grund sind Pläne der Konzernleitung, künftig in den Lkw-Komponentenwerken Gaggenau, Kassel und Mannheim mehr Arbeit auszulagern.

Der Betriebsratsvorsitzende, Dieter Seidel, befürchtet den Abbau von „mehreren hundert Stellen“ bis 2020 und fordert ein Beschäftigungssicherungskonzept.

Werkleiter Ludwig Pauss hingegen geht davon aus, dass der Verlust an Arbeit durch neue Produkte und zusätzliches Auftragsvolumen ausgeglichen werden kann. Unterdessen läuft das Werk auf Hochtouren. Bis Jahresende sollen deutlich mehr als 500.000 Achsen vom Band laufen, 2012 waren es 475.000. Für 2014 erwartet Pauss einen ähnlich guten Lauf. (jop)

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