Eine Auszeichnung der Qualität

Marienkrankenhaus Kassel ist zertifiziertes Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Gerade nach großen Bauchoperationen kann es zu Brüchen der Bauchwand im Bereich der Operationsnarben, den Hernien, kommen. Oft sind dann komplizierte Eingriffe notwendig, die viel Erfahrung erfordern.

Erstes Kompetenzzentrum in der Region

Das Hernienzentrum am Marienkrankenhaus Kassel ist auf solche Operationen spezialisiert und seit 1. März als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Es ist damit das erste zertifizierte Hernienzentrum in Mittel- und Nordhessen sowie Südniedersachsen. „Diese Zertifizierung bedeutet uns sehr viel und bestätigt unsere gute Qualität“, sagt Dr. Michael Hoffmann, Chefarzt an der Klinik für Chirurgie und Leiter des Hernienzentrums am Marienkrankenhaus Kassel.

Teilnahme an Qualitätsstudie

Um eine Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie erwerben zu können, müssen Kliniken, in denen Hernien-Operationen vorgenommen werden, an einer Qualitätssicherungs-studie teilnehmen. „Die Anforderungen und der Aufwand sind sehr hoch“, erläutert Hoffmann.

Dr. Michael Hoffmann, Chefarzt an der Klinik für Chirurgie und Leiter des Hernienzentrums am Marienkrankenhaus Kassel.

Grundvoraussetzungen sind eine festgelegte Anzahl an Patienten, die innerhalb eines Jahres operiert werden müssen und die Qualitätssicherung durch die Nachuntersuchung der Patienten. „Mit 1000 Operationen allein im vergangenen Jahr haben wir die geforderte Mindestanzahl von Operationen um mehr als das Vierfache übertroffen“, sagt Hoffmann. Auch bei der Qualitätssicherung weist das Hernienzentrum am Marienkrankenhaus eine überdurchschnittliche Rücklaufrate von 85 Prozent auf. „Die überwiegend positiven Rückmeldungen unserer Patienten sind eine Bestätigung der eigenen Qualität“, sagt Hoffmann.

Individuelle Versorgung

Das Hernienzentrum am Marienkrankenhaus Kassel ist auf die Versorgung von Brüchen vor allem mit minimal-invasiven Methoden spezialisiert, legt aber großen Wert darauf, jedem Patienten ein maßgeschneidertes Konzept zur Versorgung seiner Hernie anzubieten. Chefarzt Hoffmann selbst wendet minimalinvasive Operationstechniken bereits seit dem Jahr 1992 an und hat ihre Entwicklung begleitet. „Minimal-invasive Operationsmethoden sind schonender, weil der Patient weniger Schmerzen hat und die Heilung schneller verläuft“, beschreibt Hoffmann. „Die spezifische Widmung ist ein großer Erfolg für uns und ermutigt uns, auch weiterhin den hohen Standard zu halten“, resümiert Hoffman abschließend. (nh)

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