Namen, Adressen, Telefonnummern

Datenpanne hat keine Folgen für Stadt

Kassel. Die Datenpanne im Vorfeld des Festzumzugs zum 1100. Stadtgeburtstag hat keine Konsequenzen für die Stadt. Der Hessische Datenschutzbeauftrage sehe keinen Anlass für eine Überprüfung oder andere Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Vorfall, heißt von der Stadtverwaltung.

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Wie berichtet, waren vom städtischen Organisationsbüro „Kassel 1100“ vor dem Festzug versehentlich die persönlichen Daten von 180 ehrenamtlichen Helfern in einer E-Mail versendet worden. Sie ging an 40 Tänzer des Festzugs. Eine Mitarbeiterin hatte in einer angehängten Tabelle mit den Datensätzen ein hinteres Blatt übersehen und daher die dort aufgelisteten Daten nicht gelöscht. Es handelte sich um die Namen, Adressen, Festnetz- und Handynummern und der T-Shirt-Größe der 180 Helfer.

Der Hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Michael Ronellenfitsch habe gegenüber Oberbürgermeister Betram Hilgen gesagt, die Einstufung des Vorgangs als grober Verstoße gegen den Datenschutz sei übertrieben gewesen. Entsprechend hatte eine seiner Mitarbeiterinnen sich gegenüber der HNA geäußert. Ronellenfitsch sieht keine Veranlassung, dass die Aufsichtsbehörde in dem Fall weiter tätig wird. (rud)

Rubriklistenbild: © dpa

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