Dealer flüchtete bei Kontrolle auf Martinsplatz

Kassel. Ein 44 Jahre alter Dealer aus Kassel ist am Montagabend bei einer Kontrolle auf dem Martinsplatz geflüchtet. Er steht in Verdacht, Betäubungsmittel verkauft zu haben.

Auf seiner Flucht ließ er seinen Personalausweis zurück wie auch mutmaßliches Diebesgut.

Der Flüchtige sei gegen 18 Uhr von Mitarbeitern des Ordnungsamtes angesprochen worden, nachdem er sich mit einem anderen Mann verdächtig verhalten habe, teilt die Polizei mit. Nachdem die städtischen Mitarbeiter die beiden Männer ansprachen, flüchtete der Dealer. Er ließ einen Rucksack und eine Tasche zurück, in denen Kleidung, Schmuck und Silberbesteck aufbewahrt wurden. Zudem befand sich darin ein Ausweis, bei dem kein Zweifel besteht, dass er dem Flüchtigen gehört. Dieser war schon mehrfach wegen Drogen- und Eigentumsdelikten aufgefallen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, die bisher ohne Erfolg verlief.

Nach der Überprüfung des anderen Mannes, der nicht geflüchtete war, stellte sich heraus, dass es sich um einen 48-jährigen Kasseler handelt, der ebenfalls wegen Betäubungsmittel- und Eigentumsdelikten bei der Polizei bekannt ist. Der Flüchtige steht in Verdacht, dem 48-Jährigen eine Heroinplombe verkauft zu haben. (bal)

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

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