Demo behinderte öffentlichen Nahverkehr in Kassel

Kassel. Zu erheblichen Behinderungen vor allem des Straßenbahnverkehrs kam es heute zwischen 10 und 11.15 Uhr zwischen dem Altmarkt und der Kreuzung Am Stern. Grund war eine Demonstration der Gewerkschaften Verdi und GEW.

Die Folge waren Verspätungen im weitflächigen Tramnetz, auch der Busverkehr war teilweise betroffen. Das meldet die Pressestelle der KVG.

Nachdem die Demonstrationsteilnehmer gegen 11 Uhr die Gleise verlassen hatten, begann sich der öffentliche Nahverkehr in Kassel allmählich wieder zu normalisieren.

Waldarbeiter, Forstwirte, Revierleiter, Azubis und Praktikanten in ganz Hessen legen am Mittwoch ihre Arbeit für einen Tag nieder. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) riefen zu dem Warnstreik in Kassel auf.

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 1. Februar mit dem Land Hessen über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten. Bisher habe der Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Offenbar sei er nur durch Druck dazu zu bewegen, die Forderungen der Gewerkschaften ernsthaft zu beraten und zu einem Verhandlungsergebnis zu kommen, heißt es in einer Presseerklärung der GEW.

Die Gewerkschaften fordern eine Einkommensverbesserung von 6,5 Prozent, die Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro, die prozentuale Anhebung von Zulagen, die Einschränkung der Möglichkeit von Befristungen von Arbeitsverhältnissen sowie die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte.

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