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Demo von 700 Rüstungsgegnern blieb friedlich

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Von: Axel Schwarz

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Protest gegen Rüstungsfirmen: Nach dem Start am Hauptbahnhof zogen die rund 700 Demonstranten über die Erzbergerstraße (Bild) via Wolfhager Straße, Holländischen Platz und Stern in die Innenstadt.
Protest gegen Rüstungsfirmen: Nach dem Start am Hauptbahnhof zogen die rund 700 Demonstranten über die Erzbergerstraße (Bild) via Wolfhager Straße, Holländischen Platz und Stern in die Innenstadt. © Dieter Schachtscheinder

Mit einem Demonstrationszug, der weitgehend friedlich verlief, sind am Samstag die mehrtägigen Anti-Rüstungs-Proteste des Bündnisses „Rheinmetall entwaffnen“ in Kassel zu Ende gegangen.

Kassel - Die laut polizeilicher Schätzung etwa 700 Teilnehmer hatten sich ab 13 Uhr vor dem Kulturbahnhof gesammelt und zogen via Wolfhager Straße und Holländischem Platz zum Opernplatz, wo sich die Demo nach einer Abschlusskundgebung gegen 16.30 Uhr auflöste. An den Rändern des Friedrichsplatzes waren starke Polizeikräfte zusammengezogen.

Unterwegs habe es nahe dem Stern am Rande des Zuges kleinere Zusammenstöße mit den begleitenden Beamten gegeben, so ein Polizeisprecher. Auch Pyrotechnik sei dort gezündet worden. Die ursprünglich vorgesehene Route der Demo sei nach Gesprächen zwischen Veranstaltern und Polizei kurzfristig abgekürzt worden.

Seit dem vergangenen Dienstag zelten Teilnehmer der antimilitaristischen Aktionen in einem angemeldeten Camp in der Kasseler Goetheanlage im Vorderen Westen. Für Sonntag (4. September) ist der Abbau dieses Camps vorgesehen.

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