Stadt erlaubt Betrieb trotz technischer Mängel

Strikte Vorgaben: Eishalle kann unter Auflagen weiter öffnen

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Kassel. Die Kasseler Eissporthalle  kann trotz der von der städtischen Bauaufsicht  festgestellten technischen Mängel weiterhin öffnen. Dies gelte aber nur dann, wenn die sicherheitsrelevanten Probleme auch künftig durch technische Notlösungen und zusätzlichen Personaleinsatz ausgeglichen werden, teilt die Stadt mit.

Am Freitagabend stand ein Spiel der Kassel Huskies auf der Kippe, weil unklar war, ob die Auflagen der Bauaufsicht erfüllt werden (HNA berichtete).

Weil die Batterien der Notstromversorgung defekt und offenbar kurzfristig nicht zu beschaffen sind, muss bei Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen ein Notstromaggregat in Betrieb genommen werden. Zudem muss ein Techniker vor Ort sein und das Aggregat, das im Fall eines Stromausfalls einspringt, bewacht oder anderweitig gesichert werden. So soll sichergestellt werden, dass die Besucher im Ernstfall die Notausgänge schnell genug finden.

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Die weiteren technischen Mängel an der Halle müssen ebenfalls durch zusätzliches Personal aufgefangen werden. So sind etwa Mitarbeiter für den Brandschutz abzustellen, weil auch die Brandmeldeanlage und der Rauchabzug nicht richtig funktionieren.

Stefan Traut, Geschäftsführer der Kasseler Eissporthallen Betriebsgesellschaft (KEBG), sagt, dass die Reparatur der defekten Notstromversorgung noch dauern werde. Für die benötigten Batterien gebe es lange Lieferzeiten.

(bal/ach)

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