Dez-Ausbau bis 2013: Arbeiten am Einkaufszentrum beginnen im Frühjahr

Blick von oben: Das rot markierte Bürogebäude auf dem Gelände des Dez-Einkaufzentrums soll abgerissen werden, um Platz für den Ausbau zu schaffen. Rechts ist die Frankfurter Straße zu sehen, links unten der Autobahnzubringer. Archivfoto: Herzog/Flugschule Kassel/Knabe

Kassel. Der Zeitplan für den Ausbau des Einkaufszentrums Dez in Niederzwehren steht: Die Arbeiten für Erweiterung und Umbau sollen im Frühjahr 2012 beginnen und ein Jahr später beendet sein.

Der eigentliche Anbau an die Ladenstraße mit knapp 5000 Quadratmetern Grundfläche wird nach Angaben von Center-Manager Alexandru Gavriliu bereits Ende 2012 stehen. „Das ist toll für uns“, sagt der Center-Manager. „Wir warten seit vielen Jahren auf die Erweiterung.“

Wer die neuen Verkaufsflächen belegen wird, ist laut Gavriliu noch offen. „Es ist noch kein einziger Mietvertrag unterzeichnet.“ Die Verhandlungen mit den Interessenten, die größere Verkaufsflächen haben wollen, zögen sich in die Länge. Interesse angemeldet hätten nicht nur H&M und Media-Markt. „Wir verhandeln mit mehreren Bestandsmietern“, sagt Gavriliu. Die Verhandlungen würden in der Zentrale in Hamburg geführt, dem Unternehmenssitz des Dez-Betreibers ECE.

Mehr lesen Sie auchim RegioWiki.

Für den Ausbau wird ein Gebäude mit Büros und Lagerflächen auf dem Gelände abgerissen. Die ECE-Gruppe will den Bauantrag Anfang 2012 bei der Stadt einreichen. Eine Bauvoranfrage vom April 2011 hat die Stadt im August positiv beschieden. „Unser Ermessensspielraum war gleich null“, sagte der Leiter des Stadtplanungsamtes, Heinz Spangenberg, dazu während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr. „Wir mussten so entscheiden.“

Wie viel das Unternehmen in die eingeschossige Erweiterung der Ladenstraße mit bislang 23 000 Quadratmetern Verkaufsfläche investiert, lässt sich laut Gavriliu noch nicht exakt beziffern. Die Kosten hingen davon ab, wer welche Flächen dort künftig belegen wird. Manche Mieter wollten schlüsselfertige Ladenflächen, andere nicht.

Von den 5000 Quadratmetern werden etwa 3400 Quadratmeter als Verkaufsfläche genutzt. Die restlichen Flächen sind für Fluchtwege, Entree, Personal- und Kundentoiletten vorgesehen. Zusätzliche Parkplätze müssen nicht geschaffen werden. Der Bedarf ist mit den 1400 vorhandenen Parkplätzen bereits gedeckt.

Von Ellen Schwaab

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.