DFB: Risikospiel zwischen KSV Hessen und Waldhof Mannheim

Uwe Papenfuß

Kassel. Das Regionalligaspiel zwischen dem KSV Hessen Kassel und Waldhof Mannheim, das am Samstag, 5. November, um 14 Uhr im Auestadion angepfiffen wird, ist vom Deutschen Fußballbund (DFB) zu einem Risikospiel erklärt worden.

Nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch rechnet der Veranstalter mit etwa 4000 bis 4500 Zuschauern.

Artikel aktualisiert um 17.50 Uhr.

Die Kasseler Polizei geht nach den ihr bislang vorliegenden Informationen davon aus, dass insgesamt etwa 500 Gästefans die Reise nach Kassel antreten werden. „Darunter“, so Polizeidirektor Uwe Papenfuß, der den Polizeieinsatz in Kassel leiten wird, „werden nach unserer Einschätzung bis zu 200 Risikofans sein“.

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Nach den jüngsten Ausschreitung sogenannter Fußballfans bei und am Rande von Pokal- und Ligaspielen ist klares Ziel der Kasseler Polizei, von Anfang an eine konsequente Fantrennung zu erreichen, um ein Aufeinandertreffen der gegnerischen Fanlager zu verhindern. „Wir wollen, dass die überwiegende Zahl der friedlichen Fans ein hoffentlich ordentliches und sportlich faires Fußballspiel erleben können“, sagt Papenfuß. „Wir werden deshalb mit einer offensiven Einsatzstrategie und starker Polizeipräsenz mögliche Auseinandersetzungen bereits im Ansatz unterbinden“, macht der Polizeiführer die Marschroute der Einsatzkräfte deutlich.

Die Polizei weist die Stadionbesucher im Übrigen darauf hin, dass der Durchgang zwischen Eissporthalle und Auestadion von Polizeikräften zur Fantrennung abgeriegelt wird. (use)

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