DGB-Demo: 2000 gingen zum 1. Mai für soziales Europa auf die Straße

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2000 Menschen haben an der Veranstaltung des DGB zum Tag der Arbeit teilgenommen und für ein solidarisches Europa und faire Löhne und Renten demonstriert

Kassel. 2000 Menschen haben an der Veranstaltung des DGB zum Tag der Arbeit teilgenommen und für ein solidarisches Europa und faire Löhne und Renten demonstriert. Das Motto der Veranstaltung lautete „Gute Arbeit - Soziales Europa."

Mit Trommelwirbeln, Trillerpfeifen und Transparenten zog die stetig wachsende Gruppe vom Philipp-Scheidemann-Haus über die Holländische Straße und den Königsplatz zur Drahtbrücke an der Karlsaue.

Die zweieinhalbstündige Demonstration war flankiert von drei Kundgebungen. Am Scheidemann-Haus gegenüber des Halit-Platzes, wo erst kürzliche das Denkmal des ermordeten Halit Yozgat geschändet worden war, riefen die Redner zu einer „Willkommenskultur“ für Zuwanderer und Flüchtlinge auf. Die Diskussion um die Unterbringung von Flüchtlingen in Kassel dürfe nicht dazu genutzt werden, „um Ausländerfeindlichkeit salonfähig zu machen“, sagte Michael Rudolph.

Fotos: DGB-Demo zum 1. Mai

DGB-Demo zum 1. Mai

Bei der Abschlusskundgebung an der Drahtbrücke forderte Annelie Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand, dass der in Deutschland auf den Weg gebrachte Mindestlohn für alle Beschäftigten ohne Ausnahme gelten müsse. Um der Krise in Europa entgegenzusteuern müsse statt die „Streichungs- und Kürzungsorgie“ fortzusetzen, ein Investitionsprogramm aufgelegt werden - gerade um jungen Menschen in gebeutelten Staaten wie Griechenland und Spanien wieder eine Perspektive zu geben. (rud)

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