Auszubildende demonstrierten vor dem Rathaus

DGB-Jugend fordert bessere Ausbildung

Machen sich gemeinsam stark: Anna Plessmann (von links), André Schönewolf, Iris Seeger, Viola Deuse, Nils Schuster, Steffi Woock und Katharina Schüler von der Gewerkschaftsjugend. Foto: C. Steinbach

Kassel. Etwa 40 Mitglieder der Gewerkschaftsjugend Nordhessen haben am Donnerstag auf dem Kasseler Rathausvorplatz für eine bessere Qualität der Ausbildung und mehr Stellen demonstriert.

Anlass war der Ausbildungsreport 2011, den der Deutsche Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen (DGB) Anfang der Woche veröffentlicht hat. Darin heißt es, dass mehr als 40 Prozent der Auszubildenden in Hessen regelmäßig Überstunden machen. „Und das darf nicht sein“, sagte André Schönewolf, DGB-Jugendbildungsreferent des Bezirkes, bei der Kundgebung gestern Abend. Insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe und im Einzelhandel müssten sich die Bedingungen deutlich verbessern.

Außerdem, so Schönewolf, sollten sich die Betriebe in unserer Region der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst werden und mehr Ausbildungsstellen schaffen: „Wer über Fachkräftemangel klagt, sollte die benötigten Fachkräfte auch ausbilden“, sagte der Jugendbildungsreferent. (pch)

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