Dicke Mädels, runde Sache

Karnevalsgesellschaft M-Einser startete in die neue Session

M-Einser Ehrenpräsident Thomas Kraft stand während der Auftaktveranstaltung wie immer gestenreich in der Bütt.

Kassel. Spaß haben und fröhlich sein stehen bei ihnen stets im Vordergrund: Jetzt stieg die Karnevalsgesellschaft M-Einser mit einem kleinen närrischen Programm in die neue Session ein.

Bis weit nach Mitternacht ging es während der Eröffnungsveranstaltung im gut gefüllten Vereinslokal am Eisenbahn-Schrebergarten an der Wolfhager Straße mächtig rund. Zu den Gästen des gelungenen Sessionsauftakts gehörten außer Rothenditmolds Ortsvorsteher Rolf Lösking (SPD) auch das Präsidium der Gemeinschaft Kasseler Karnevalsgesellschaften und das Kasseler Prinzenpaar Prinz Detlef I. mit Prinzessin Bettina. Der 1. Vorsitzende der M-Einser, Sascha Guth, und Präsident Jürgen Träbing nahmen die Ehrungen und Ordensverleihungen persönlich vor. Zur Ehrensenatorin beriefen sie in diesem Jahr Jutta Schwalm (CDU-Bezirksverbandsvorsitzende Kassel-Waldau).

Für einen Stimmungshöhepunkt sorgte Karnevals-Urgestein Thomas Kraft, der als „Verheirateter Selbstversorger“ äußerst temperamentvoll in der Bütt stand: Seinen Refrain „Junge, was kochst du morgen!?“ sollte das Publikum immer dann in den Saal rufen, wenn er sich am Kopf kratzte. Das klappte auf Anhieb und löste den nächsten witzigen Spruch über die misslungenen Versuche am Herd aus. Auch Sascha Guth, der Hilde Emde, Helga Rudolph und Susanne Grebe für ihre 40-jährige Vereinstreue auszeichnete, garnierte die Verleihungen mit spaßigen Anmerkungen, bevor er mit Schriftführerin Susanne Grebe eine vorbildlich flotte Sohle aufs Parkett legte.

Karnevalsgesellschaft M-Einser startete in neue Session

„Mir gefällt es hier gut“, sagte Werinhard Cron (73), Vizepräsident der Stadtnarren Blau-Weiß Fritzlar, der früher selbst bei den M-Einsern aktiv war. Der aus Bonn stammende 26-jährige Kasseler Neubürger Michael Perez musste sich zwar an das nordhessische „Helau“ gewöhnen, wurde dann aber mit dem Kölner Karnevalshit „Rot, rot, rot sind die Rosen“ mehr als entschädigt. Einen der sehenswerten Schlusspunkte im Programm setzten die „Dicken Mädels“, die den Saal im bayerischen Trachtenlook (Modell „German Lady“) rockten und sehr viel Beifall bekamen. Zuvor schon hatten Nachwuchstänzerinnen aus den eigenen Reihen und die „Fungarde“ das Publikum begeistert. (ppw)

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