Discofestival: Tausende kamen in die Kasseler Messehallen

Kassel. Tausende Discofans pilgerten Samstag in die Kasseler Messehallen, um zu elektronischer Musik von angesagten DJs der Szene zu tanzen. Der Hit von Laserkraft 3D „Lass uns noch ein bisschen tanzen“ wirkte dabei wie maßgeschneidert für Hessens größte Tanzparty.

Eins hätte sich das Duo allerdings sparen können: „Bitte ausrasten“ stand auf dem Schild, das sie vor den zuckenden Massen hochhielten.

Discofestival in Kassel: Tausende kamen in die Messehallen

Eine überflüssige Aufforderung bei dem mitreißenden Auftritt mit wummernden Electro-House-Beats, abwechslungsreichen Lichteffekten und einer Gogo-Tänzergruppe, die in hautengen Kostümen und leuchtenden Astronauten-Konturen im Schwarzlicht zum Nachmachen animierte. Die überwiegend jungen Besucher ließen sich nicht lange bitten und tanzten bis in den Morgen.

Ebenfalls vertreten bei dieser Großveranstaltung war die Polizei. Sie kontrollierte ab 19 Uhr rund um die Messehallen und auf den An- und Abfahrtswegen die Besucher des Discofestivals. Dabei wurden die Kasseler Beamten von Kollegen der Autobahnfahndungsgruppe Südhessen unterstützt. Insgesamt wurden 571 Personen und 341 Fahrzeuge kontrolliert. 42 Personen mussten einen Alkoholtest und 50 einen Drogentest über sich ergehen lassen.

Neun Autofahrer mussten wegen des Verdachts auf Drogen- oder Alkoholkonsum zu einer Blutentnahme. Vier Fahrern wurde vorläufig der Führerschein abgenommen. In elf Fällen leiteten die Polizisten Strafverfahren ein wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein Besucher verbrachte die Nacht statt beim Tanzen in den Messehallen in polizeilichem Gewahrsam, nachdem er im Eingangsbereich der Hallen randaliert hatte.

An den Kontrollen waren auch Mitarbeiter des Jugendamtes beteiligt. Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz gab es jedoch nicht. Die Veranstaltung selbst verlief störungsfrei.(rud/abg)

 Mehr dazu später an dieser Stelle.

Rubriklistenbild: © Pia Malmus

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