documenta-Kunstwerk auf Königsplatz

26.000 Euro für den Obelisken gespendet - Einzelperson sagt 50.000 Euro zu

documenta-Kunstwerk: Bislang wenig Spenden für den Obelisken

Kassel. Die Spendenbereitschaft für den Obelisken auf dem Königsplatz hält sich noch sehr in Grenzen. Rund 26.000 Euro sind seit Beginn der gemeinsamen Spendenaktion von der Stadt und dem Künstler Olu Oguibe vor zwei Wochen auf dem Konto eingegangen. Zusätzlich sagte nun eine Einzelperson eine Spende von 50.000 Euro zu.

Aktualisiert um 17 Uhr. Rund 240 Personen hätten bislang für das documenta-Kunstwerk gespendet, das teilte Claas Michaelis, Sprecher der Stadt, am Mittwoch mit. Das sind im Schnitt etwa 108 Euro pro Spender. Über die tatsächliche Höhe der einzelnen Spenden will sich die Stadt nicht äußern.

### Hier kann gespendet werden

Wer für den Obelisken spenden möchte, kann das Geld auf folgendes Spendenkonto überweisen:

Kassel documenta Stadt

IBAN: DE16 5205 0353 0000 0110 99, BIC: HELADEF1KAS

Spendenzweck: Obelisk sowie der Name des Spenders beziehungsweise der Firma und die genaue Anschrift. Die Spende kann steuerlich abgesetzt werden.

Zudem gebe es noch eine verbindliche Zusage von einer Einzelperson, die zusätzlich noch 50.000 Euro spenden wolle.

Hohe Ankaufsumme

Vor zwei Wochen hatte Kulturdezernentin Susanne Völker in einer Pressekonferenz erklärt, dass man sich mit dem Künstler Olu Oguibe auf eine Ankaufsumme von 600.000 Euro für das 16,20 Meter hohe Kunstwerk aus Beton geeinigt habe. Sollte dieses Ziel bis Ende April dieses Jahres nicht erreicht werden, habe man mit Oguibe darüber hinaus vereinbart, dass er entscheiden könne, ob er die bis dahin gespendete Summe als Kaufpreis akzeptiere. Sollte dies nicht der Fall sein und der Obelisk nicht angekauft werden, würden alle Spender ihr Geld zurückbekommen. Die Kulturdezernentin machte deutlich, dass die Stadt keine Mittel zu dem Ankauf des Außenkunstwerkes zur Verfügung stellen werde.

Völker sagte vor zwei Wochen aber auch, dass Firmen bereits signalisiert hätten, größere Summen für den Ankauf des Obelisken zu spenden.

Wenn man auf die bislang gespendeten 26.000 Euro schaut, haben sich regionale Unternehmen – wie es vor fünf Jahren nach der documenta 13 beim Ankauf des Penone-Baums geschehen ist – bislang nicht an der Spendenaktion für den Obelisken mit größeren Summen beteiligt.

Bisher sind nicht mal fünf Prozent der gewünschten Summe eingegangen.

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