Höchste Auszeichnung der deutschen Tagespresse

Für documenta-Recherche: Journalisten der HNA erhalten Wächterpreis

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Werden ausgezeichnet: Horst Seidenfaden (links), Frank Thonicke (Mitte) und Florian Hagemann (rechts). 

Drei Journalisten der HNA werden bei der Verleihung des Wächterpreises 2019 mit dem dritten Preis geehrt. Der Grund: Ihre Recherchen zum Defizit bei der documenta 14. 

Frank Thonicke und Florian Hagemann (Lokalredaktion Kassel) sowie Ex-Chefredakteur Horst Seidenfaden erhalten die höchste Auszeichnung der deutschen Tagespresse für ihre Recherchen, die zur Aufdeckung des Millionendefizits der documenta 14 im Jahr 2017 führten.

Begleitet von Anfeindungen aus Kultur und Politik brachten die HNA-Redakteure ans Licht, wie die Weltkunstausstellung mit dem künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und Geschäftsführerin Annette Kulenkampff bei der Doppelausstellung Kassel-Athen in ein Defizit von 7,6 Mio. Euro rutschte.

Die Laudatio bei der Preisverleihung am 3. Juni in Frankfurt hält Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Der erste Wächterpreis geht an das Handelsblatt für Berichte über den VW-Dieselskandal, der zweite Preis an die „Welt“ für Berichte über Behördenversagen nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz.  

Lesen Sie auch: Defizit bei der documenta 14: Athen spielt die entscheidende Rolle

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